EU legt Plan zur Abschaffung des Bargelds vor

Die EU-Kommission hat einen Plan vorgelegt, wie sie Bargeld-Zahlungen Schritt für Schritt einschränken will. Sie begründet dies mit dem Kampf gegen Kriminelle und Terroristen. Doch tatsächlich will sie den Bürgern die Flucht aus einem maroden Bankensystem versperren.

 

In der EU gibt es schon heute eine Reihe von Gesetzen, die den Gebrauch von Bargeld einschränken. Spanien etwa untersagt Barzahlungen über 2.500 Euro. Und Italien hat bereits im Jahr 2011 Barzahlungen über 1.000 Euro verboten.

Auch in Frankreich ist es illegal, Einkäufe im Wert von mehr als 1.000 Euro in bar zu bezahlen. Zudem muss man dort jedes Abheben von einem Bankkonto und jede Einzahlung auf ein Bankkonto ab einem Betrag von 10.000 Euro pro Monat den Behörden melden.

2017 hat die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt, dass die Produktion von 500-Euro-Scheinen eingestellt wird und diese großen Scheine langsam aus dem Verkehr gezogen werden.

Doch diese bisherigen Maßnahmen waren lediglich erste Schritte. In der vergangenen Woche hat die EU-Kommission einen Plan vorgelegt, wie sie das Bargeld in ihrem Machtbereich Schritt für Schritt abschaffen will.

Denn nach Ansicht der EU-Kommission ist die aktuelle Situation nicht hinnehmbar, dass es in einigen Mitgliedsstaaten Bargeldbeschränkungen gibt, in anderen aber nicht. Das schaffe Schlupflöcher für Kriminelle und für Terroristen.

Bargeldverbote müssten einheitlich für alle EU-Staaten geregelt werden. Der Plan der EU-Kommission deutet bereits für das kommende Jahr eine entsprechende Gesetzgebung an. Eine vollständige Abschaffung des Bargelds ist aber ausdrücklich „noch“ nicht vorgesehen. In dem Papier heißt es:

Die vollständige Abschaffung des Bargeldes würde das verfolgte Ziel erreichen, wäre aber unverhältnismäßig, weil Bargeldzahlungen noch [!] ein wichtiges Zahlungsmittel sind, das fest im Alltagsleben verwurzelt ist und dessen Alternativen Nachteile haben, vor allem bei kleineren Beträgen.

Bargeld ist aktuell das einzig gültige Zahlungsmittel in der EU. Weltweit fordern die führenden Ökonomen die Abschaffung des Bargelds.

Während die Auswirkungen der Bargeldabschaffung auf den Terrorismus zumindest strittig sind, so sind die Auswirkungen auf gesetzestreue Bürger sehr absehbar. Es wäre das Ende jeglicher finanziellen Privatsphäre.

Vor allem aber wären die Bürger dadurch in einem Finanzsystem gefangen, das man mit Recht als verrückt bezeichnen kann. Wegen der Negativzinsen der EZB sehen sich immer mehr Banken gezwungen, von ihren Kunden ein Verwahrungsentgelt zu nehmen.

Doch ohne Bargeld wären die Bürger nicht nur gezwungen, für ihr Geld ein „Verwahr-Entgelt“ zu zahlen. Außerdem wäre ihr Geld in großer Gefahr. Denn es würde dann zu hundert Prozent von Banken verwahrt, die derzeit kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Bargeld stünde nicht mehr als Schutz dagegen zur Verfügung.

Wer Bargeld zu einer Bank trägt und dort einzahlt, der ist nicht mehr Eigentümer dieses Geldes. Das eingezahlte Geld gehört dann der Bank. Der Kunde hat es seiner Bank als Kredit gegeben, und in Zeiten von negativen Zinsen muss er in immer mehr Fällen auch noch ein „Verwahrungsentgelt“ dafür zahlen.

Noch scheuen viele Banken davor zurück, ihren Kunden Strafzinsen für ihre Guthaben zu berechnen. Denn noch können die Kunden das Geld in Form von Geldscheinen einfach abheben. Ohne Bargeld fällt diese Fluchtmöglichkeit weg. Ohne Bargeld können die Banken „Verwahrungsentgelte“ erheben.

 

Goldkauf gegen Inflation

Gigantische Geldflut “Wer Geld hält, ist der Dumme”: Experte warnt vor Entwertungs-Welle

Mit einer wahren Geldflut versuchen Staaten und Notenbanken die Wirtschaft vor dem Absturz zu bewahren. Der Gold-Experte Guido Dransmann überzeugt: Das wird auch Auswirkungen auf die Inflation haben.

“Die Geldmengen werden beträchtlich erhöht”, sagt Dransmann. In den USA zum Beispiel liege das Plus bei 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gütermenge wachse allerdings nicht im gleichen Maße. “Das spricht dafür, dass es längerfristig zu einem Auftrieb der Preise kommt.” Außerdem treibe die neue Liquidität die Vermögenspreise, also die Preise für Aktien und Immobilien. “Derjenige, der Geld hält, ist der Dumme”, sagt der Experte.

Mit Gold gegen die Inflation

Dransmann empfiehlt, in Gold zu investieren, um einen Wertverlust des Ersparten zu verhindern. “Gold ist in letzter Konsequenz eine Währung”, sagt Dransmann. “Gold gibt es seit Tausenden Jahren. Papiergeld kommt und geht.” Während Euro, Dollar und andere Währungen den letzten Jahrzehnten an Wert verloren haben, habe Gold im Schnitt knapp zehn Prozent gewonnen. “Das zeigt: Man kann der Geldentwertung entkommen durch das Halten von Gold.”

Die Aussichten auf einen steigenden Goldpreis seien weiterhin gut, ist Dransmann überzeugt. “Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Goldpreis mit der Geldmenge steigt. Und die Rettungsprogramme im Zuge der Corona-Krise werden zu einer deutlichen Ausweitung der Geldmenge führen.”

 

Silber und Vernunft

Silber ist echtes Geld und keine auf Schulden basierende Fiatwährung (fiat, lat. „es werde“), die letztlich versagen wird. Die Produktion von Silberbullion benötigt Kapital sowie Arbeit für den Abbau und das Raffinieren. Wir verwenden es für Solaranlagen, iPhones und viele andere Dinge. Silber ist monetäre Vernunft.

Der Silberpreis steigt, während Währungseinheiten entwertet werden. Silber wurde in den 1960er Jahren für 1,29 Dollar verkauft. Der heutige Preis liegt bei etwa 18 Dollar, da man weniger mit dem Dollar kaufen kann. Die anhaltende Abwertung gereicht der politischen und finanziellen Elite, die die meisten Papiervermögenswerte – Aktien und Anleihen – besitzt, zum Vorteil. Die unteren 90% zahlen für notwendige Dinge höhere Preise inklusive Zinsen auf ihre Schulden. Ersparnisse in Silbermünzen werden Abwertung und Kaufkraftverlust aufwiegen.

Warum kann man mit Dollar weniger kaufen? Das Bankenkartell leiht und “druckt” zu viele von ihnen. Mehr Schulden bedeuten mehr Dollar im Umlauf.

Wie viele Schulden haben unsere Banker schon erschaffen? Die aktuellen US-Schulden liegen bei etwa 74 Billionen Dollar, mehr als eine halbe Million Fiatdollar je US-Arbeiter. Das ist Wahnsinn! Die Schulden werden entweder durch Zahlungsausfall oder durch eine Hyperinflation getilgt werden.

Erinnern Sie sich?

• Eine Tasse Kaffee kostete in einem Restaurant in den 1960er Jahren 10 Cent. Heute kostet ein Kaffee dort zwei Dollar.

• Eine Packung Zigaretten kosteten in den 1960er Jahren 25 Cent. Heute kostet sie zwischen 6 Dollar und 12 Dollar, abhängig von den jeweiligen Steuern im US-Staat.

• Ein neuer LKW kostete in den 1960er Jahren 2.000 Dollar. Heute kostet ein neuer LKW zwischen 50.000 und 80.000 Dollar. Es ist vielleicht laut Regierungsstatistikern ein besserer LKW, doch Sie zahlen trotzdem 50.000 bis 80.000 Dollar in abgewerteten, auf Schulden basierenden Dollar.

Schulden nehmen schneller zu als der Silberpreis, was nicht wirklich überraschend ist. Die Welt wird mit Kredit und Schulden betrieben und Währungen sind Schulden (Federal-Reserve-Noten sind Schulden der Fed an Sie, den Halter). Das Bankenkartell erschafft jeden Tag Milliarden neuer Schulden. Der Silberpreis – mit Ausnahme der 1970er Jahre – hat es noch nicht geschafft, mit dieser Schuldenerschaffung Schritt zu halten. Das wird sich ändern.

Schlussfolgerungen des Obigen:

• Schulden, bevölkerungsbereinigt, nehmen stärker zu als der Silberpreis. Falschgeld (auf Schulden basierende Währung) hat seit 1980 über das echte Geld – Silber – obsiegt.

• Der Silberpreis wird irgendwann “aufholen”, vielleicht sogar bald, wenn das Falschgeld als das enttarnt wird, was es ist. Investoren und Sparer werden sich beeilen, eine kleine Menge echten Silbers zu erwerben und so die Angebotspreise in die Höhe treiben.

• Der Silberpreis ist seit letztem Mai gestiegen. Der niedrige Silberpreis im Mai lag unter 14,50 Dollar. Der Kurs am 09. März betrug 16,90 Dollar.

Silber bei 80 bis 250 Dollar je Unze: Total verrückt?

Wahrscheinlich nicht! In unserer verrückten Welt sind wahnsinnige Preise wahrscheinlich. Ziehen Sie dies in Betracht:

a) Die Tesla-Aktie schloss am 19. Februar 2020 bei 917 Dollar. Dieser Preis machte Teslas Marktanteil größer als die Summe der Marktanteile von Ford, GM und Fiat Chrysler plus der jährlichen, weltweiten Silberproduktion.

b) Die Fed fügte ihrer Bilanz innerhalb von sechs Monaten mehr als 600 Milliarden Dollar hinzu, die “aus dem Nichts” erschaffen wurden. Die Gesamtjahresproduktion von Silber beträgt weniger als 20 Milliarden Dollar.

c) Die Fed monetisiert die US-Regierungsschulden, wie es die Weimarer Republik in Deutschland, Simbabwe, Argentinien und die Bananenstaaten taten. Wann werden die Zentralbanker ihre Lektion endlich lernen?

d) China hat viele Unternehmen aufgrund des Coronavirus geschlossen. Die chinesischen Anforderungen für Schulden- und Cashflow sind riesig. Doch man hat uns versichert, dass die wirtschaftlichen und landesweiten Konsequenzen minimal sein werden. Wirklich?

Verrückt und wahnsinnig sind eine Sache der Perspektive

• Die Tesla-Aktie bei 917 Dollar ist verrückter als Silber bei 100 Dollar im Jahr 2025. Kaufen Sie Silber und vermeiden Sie überbewertete Technologieaktien.

• Im Jahr 1919 wurde Gold für 10 Deutsche Mark verkauft. Im Jahr 1923 für eine Billion Deutsche Mark. Hyperinflation und QE4ever sind schlechte politische Maßnahmen.

• Die Schweizer Zentralbank erschuf Milliarden Franken aus dem Nichts, verkaufte diese für Dollar und erwarb Apple- und andere Technologieaktien. Geldwäsche ist legal für Zentralbanken, doch nicht für Einzelpersonen.

• Seit 1945 wurde der argentinische Peso gegenüber dem US-Dollar um 10 Billion zu 1 abgewertet. Ist das verrückte oder einfach nur schlechte Management?

• Die weltweiten Schulden übersteigen 250 Billionen Doller. Kann die Weltwirtschaft Zinszahlungen von 5% auf 250 Billionen Dollar unterhalten? Wie ist es mit 1% Zinsen? Sind nahezu Nullzinsen notwendig, um eine Insolvenz zu verhindern? Die weltweiten Zentralbanken werden dazu gezwungen werden, wie viele Billionen auf Schulden basierende Währungseinheiten zu drucken, um die Zinsen nahe Null zu halten? Keynesianischer Wahnsinn? Gold- und Silberpreis werden steigen.

Schlussfolgerungen:

• Weltweite Zentralbanken sind Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Die Fed-Politik hilft der finanziellen und politischen Elite, doch wenig anderen Menschen. Erwarten Sie keine einfache oder schnelle Veränderung. Das Bankenkartell “besitzt” die Politiker.

• Gleichgewicht und Vernunft sollten zu Regierung und Finanzmärkten zurückkehren – irgendwann. Erwarten Sie traumatische “Schlaglöcher” auf dieser Strecke.

• Dollar sind Schulden, die von der Fed ausgegeben wurden, ein kompromittiertes Privatunternehmen. Silber und Gold sind echtes Geld. Doch nur ein kleiner Prozentsatz an Leuten vertraut Gold und Silber mehr als dem Fiatdollar. Das ist wahnsinnig!

• Die Fed erschuf innerhalb von sechs Monaten mehr als 400 Milliarden Dollar aus dem Nichts. Die jährliche Goldproduktion (zum aktuellen Preis) beläuft sich auf weniger als 200 Milliarden Dollar. Die jährliche Silberproduktion beträgt weniger als 20 Milliarden Dollar. Erwarten Sie, dass die Preise echten Geldes steigen, während die Zentralbanken ihre Währungen abwerten, um ihre selbsterschaffenen geldpolitischen Desaster zu bekämpfen.

• Gold wird in mehr als 70 Währungen zu Rekordhochs verkauft. Es schloss in US-Dollar auf einem 7-Jahreshoch. Ein neues US-Dollarhoch steht an.

Corona und die Folgen für die Wirtschaft

Das Coronavirus setzt nicht nur das Gesundheitssystem unter Druck, sondern auch die Wirtschaft. Die OECD sieht das Virus SARS-CoV-2 aktuell als die größte Gefahr für die globale Wirtschaft seit der Finanzkrise 2008/09.

Das sieht auch EZB-Präsidentin Christine Lagarde so und signalisiert notfalls Handlungsbereitschaft. Die EZB stehe bereit, entsprechend der Notwendigkeit und der zugrundeliegenden Risiken angemessene und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Die Verbreitung des Coronavirus entwickle sich derart schnell, dass sie eine Gefahr für die Wirtschaftsaussichten und das Funktionieren der Finanzmärkte darstellt.

Die Börsen erwarten derzeit immer mehr ein koordiniertes Vorgehen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Ausbruchs seitens der großen Notenbanken.

Die OECD befürchtet, sollte sich die Lage nicht bessern und immer mehr Länder betroffen sein, eine Halbierung des Weltwirtschaftswachstums auf etwa 1,5 Prozent. Auch die Welthandelsorganisation erwartet einen einschneidenden Einfluss auf die Weltwirtschaft.

Investoren am europäischen Geldmarkt gehen davon aus, dass der Einlagenzins um 0,10 Prozentpunkte auf minus 0,6 Prozent gesenkt wird. Das Ziel der EZB sei, Banken zu bewegen, überschüssige Gelder nicht zu parken, sondern in Form von Krediten an die Wirtschaft weiter zu reichen. Denn geparkte Gelder bedeuten Strafzinsen für die Geldinstitute.

Womöglich kommt es aber auch zu noch gezielteren Maßnahmen seitens der EZB. So könnten maßgeschneiderte Kredithilfen für besonders stark betroffene Unternehmen gewährt werden. Auch könnte die EZB die Käufe von Firmenanleihen verstärken, oder den Banken mit noch höheren Freibeträgen den Banken entgegenkommen.

In der Eurozone könnte eine Pandemie die Wirtschaft auf der Seite der Nachfrage, aber auch auf Seite der Angebote treffen. Die durch die Quarantänemaßnahmen verstärkten Produktionsausfälle in China könnten die Auslandsnachfrage dämpfen und sich negativ auf die Exporte aus der Eurozone auswirken.

Die Unsicherheit breitet sich auch auf den Finanzmarkt aus. So ist der Dollarpreis für Gold auf ein Siebenjahreshoch gestiegen und in Euro für eine Feinunze Gold so teuer wie nie. Das zeigt wieder die Stärke der Edelmetalle in Krisenzeiten. Mit Gold und Silber liegen Sie also absolut auf der sicheren Seite.

Die Zukunft des US-Dollar

Der US-Dollar ist als Weltreservewährung nicht aus dem Bankensystem weg zu denken, doch wie sieht das zukünftig aus? Können wir uns unabhängig machen vom Dollar?

Seit 1973, als der Goldstandard per Gesetz außer Kraft gesetzt wurde, steigt die Staatsverschuldung der USA rasant. Während zuvor jeder Dollar noch in Gold aufgewogen werden musste, wird seit 1973 Geld gedruckt, bis die Maschinen heiß laufen. Betrachtet man nur die letzten Jahre, lagen die Staatsschulden 2001 bei 5,6 Milliarden Dollar, 2019 dagegen schon bei 22,7 Milliarden.

Die politischen Geschehnisse des Landes sprengen täglich die Medien und das nicht im positiven Sinne. Wie steht es also in so einer Zeit mit dem Vertrauen in den Dollar?
Nicht besonders hoch. Wenn man beispielsweise auf Länder wie China oder auch Russland schaut, wird dort schon vorgesorgt. Seit Jahren steigen dort die Käufe an Goldvorräten an. Aber nicht nur dort, weltweit steigt der Trend nach Gold stetig an.

Aber was ist der Vorteil von Gold gegenüber dem „Papiergeld“?

Gold ist seit vielen Jahrhunderten ein anerkanntes Zahlungsmittel. Im Gegensatz dazu hat die Welt schon viele Währungen kommen und gehen sehen. Nebenbei, wie stehen Sie zum Euro?
Gold ist nur begrenzt verfügbar, dennoch steigt der Bedarf. Industrie und Forschung finden immer neue Einsatzgebiete für das Edelmetall und ein sinkendes Interesse der Schmuckindustrie ist auch kaum zu erwarten.

Das gleiche gilt übrigens auch für ein anderes Edelmetall, Silber.

Grüne Investments

Wir müssen etwas für das Klima tun, das ist mal klar. Ich war auf einer Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit in Frankfurt und habe neben vielen wertvollen Information einen Satz verinnerlicht:

Wir sind die erste Generation die die Auswirkungen des Klimawandels erlebt und auch die letzte Generation die etwas daran ändern kann.

Der Kauf von Aktienfonds und ETF’s mit „grünem Inhalt“ boomt. Wir sind dafür bekannt das wir Fragen stellen. Die wichtigste Frage die sich jeder bei dem Kauf eines „grünen“ Fonds oder ETF’s stellen sollte ist – Was sind die wichtigsten, größten Positionen des Produktes?

Ich habe mir einen Fonds angesehen mit einem Volumen von immerhin 1,5 Mrd. €. Größte Positionen sind Allianz (Versicherung), Total (Energie fossile Brennstoffe), L’Oreal (Kosmetik), AXA (Versicherung), Siemens (Industriekonglomerat), ASLM (Halbleiterindustrie), Danone (Lebensmittel) und weitere…..

Diese Unternehmen sind sicherlich fair zu Ihren Mitarbeitern, aber das hilft der Erde bzw. dem Klima überhaupt nicht.

Wer wirklich in garantiert grüne nachhaltige Dinge investieren möchte, kann uns gern ansprechen. Wir müssen etwas tun, alle.

Ihr Sven Ode

Schweiz und Franken – ein sicherer Hafen für Ihr Geld?

Sollte man sein Geld in Schweizer Franken tauschen oder sein Geld in die sichere Schweiz bringen?

Die Schweiz hat den Status der Sicherheit spätestens 2017 mit dem automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten verloren. Das Bankgeheimnis weist die gleichen Eigenschaften auf wie ein berühmter Schweizer Käse.

Ebenso ist der Negativzins auch längst in der Schweiz angekommen. Das Geld ist weitergezogen, nach Singapur und in die Steueroase Nr. 1 die USA. In 2017 sind 67 Mrd. Dollar aus der Schweiz abgeflossen.
Was in Deutschland die Deutsche Bank und die Commerzbank sind, heißt in der Schweiz UBS und Credit Suizze. Trotz des seit Jahren andauernden Aktienbooms kommt keine dieser 4 großen Banken auf einen grünen Zweig.

Um den Franken zu stützen hat die Schweizer Nationalbank über 450 Mrd. Franken in den Euro investiert. Damit ist die Schweiz mit dem Euro und der EZB verbunden.

Um den Franken zu schwächen wurde fleißig gedruckt. Die Bilanzsumme der Schweizer Nationalbank (SNB) ist höher als alles was die Schweizer in einem Jahr erwirtschaften können. Die SNB hat so viele Aktien gekauft, dass Sie total von dem Markt der Aktien, des Euro und der EZB abhängig ist.

Machen sie es lieber wie der Internationale Währungsfonds – der hat keine Franken im Währungskorb.

Gute Vorsätze und mein persönliches Unwort 2019

Ich hoffe Ihre guten Vorsätze halten noch. Für Sie habe ich noch einen weiteren an den viele einfach nicht denken.

Doch zuerst zu meinem Unwort des Jahres 2019 – „Altersarmut“.

Wir als Finanzberater bekommen dieses Unwort noch viel öfter um die „Ohren gehauen“ als Sie. In jeder Fachzeitschrift wird es uns dauerpräsent gemacht. Eigentlich müssen wir ständig beim Kunden sein und mit der Angst vor Altersarmut irgendetwas verkaufen.

 

Ja, es ist Fakt das das aktuelle Rentenniveau nur 47 % des Nettoeinkommens vor Steuern ist. Und es wird weiter sinken.

Ja, es ist auch Fakt das immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner versorgen müssen. Ohne Zuschuss vom Staat, von uns allen, ist das schon jetzt nicht mehr möglich.

 

Aber,

schon der Altkanzler Ludwig Erhard (1963-66) sagte, dass Deutschland kein Wohlfahrtsstaat ist, das er nur eine Grundversorgung schaffen kann und das jeder zusätzlich für sich selbst vorsorgen solle.

Die wichtigste und beste Investition die man tätigen kann ist die in eigenes Wissen, so Benjamin Franklin.

Und da kommen wir zu den guten Vorsätzen – schaffen Sie sich finanzielle Bildung. Sprechen Sie mit uns oder lassen Sie sich Bücher von uns empfehlen. Finanzielle Desinformation ist in diesem Lande gewollt. Schafe lassen sich leichter lenken als Löwen.

Wissen Sie und umgehen damit die Altersarmut. Wir sind für Sie da.

Ihr Sven Ode