Was steckt hinter finanziellen Krisen?

Die Fed („Federal Reserve“) befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die Märkte zusammen. Dabei stellt sich die Frage: Wollen die Verantwortlichen den Crash überhaupt verhindern?

Jerome Powell, Präsident der Zentralbank, hat die Inflation in seinem Land bisher heruntergespielt. Immer wieder betonte er, es handle sich um ein „vorübergehendes Phänomen“, das man gut im Griff habe und das keine besonderen Maßnahmen erfordere.

Inzwischen hat ihm die Realität jedoch einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht. Seit Monaten eilen die Preise in den USA von Rekord zu Rekord. Im März sind sie gegenüber dem Vorjahresmonat offiziell um sage und schreibe 8,5 Prozent (und damit um den höchsten Satz seit mehr als vierzig Jahren) gestiegen.

Um seine Glaubwürdigkeit nicht vollends zu verlieren, blieb Powell schließlich nichts anderes übrig, als zu handeln. Anfang Mai hob die Fed den Leitzins um 0,5 Prozent an. Somit hat dieser den höchsten Wert seit einundzwanzig Jahren erreicht. Außerdem stellte sie weitere Zinserhöhungen für den Fall in Aussicht, dass die Inflation trotz der eingeleiteten Gegenmaßnahmen weiter anziehen sollte.

 

Powell fürchtet den Bürgerkrieg

Die Frage, die sich angesichts dieser strategischen Kehrtwende aufdrängt, lautet: Wieso hat die Fed so lange gewartet? Wieso hat sie nicht schon im vergangenen Jahr begonnen, den Leitzins behutsam anzuheben, um so eine harte Landung zu vermeiden?

Die Antwort lautet: Weil Zinserhöhungen im gegenwärtigen Finanzumfeld ähnlich wirken wie das Löschen eines Feuers mit einem Brandbeschleuniger. Wie der Rest der Welt, sitzen die USA auf einem historischen Schuldenberg, der inzwischen alle Rekorde sprengt. Diese Schulden müssen unablässig bedient werden, und da wirkt jedes Zehntelprozent wie ein Mühlstein um den Hals der Schuldner.

Außerdem steht außer Zweifel, dass die USA sich zurzeit auf dem Weg in eine Rezession befinden, die durch die Zinserhöhung mit Sicherheit angefacht und nicht etwa abgemildert wird. Das wiederum bedeutet nichts anderes, als dass Powells Entscheidung die US-Wirtschaft mit Sicherheit in die nächste große Krise treiben wird.

Warum aber hat die Fed dann überhaupt gehandelt und das Problem nicht einfach weiter ausgesessen? Das dürfte vor allem einen Grund haben: Eine fast zehnprozentige Inflation (der inoffizielle – und wesentlich glaubwürdigere – Wert liegt zurzeit bei 18 bis 22 Prozent) hat insbesondere auf untere Einkommensschichten verheerende Auswirkungen und kann sich schnell in sozialen Unruhen entladen. Anders ausgedrückt: Die Fed fürchtet den Bürgerkrieg.

Der Fed blieb in der vergangenen Woche im Grunde also gar nichts anderes übrig, als sich wider besseres Wissen für eine Zinserhöhung zu entscheiden. Doch was wird diese Entscheidung für Auswirkungen haben?

 

Die Folgen werden dramatisch sein

Bereits in den ersten Tagen zeigten sich an den Finanzmärkten heftige Turbulenzen. Dass die zu erwarten waren, zeigt ein Blick zurück in die jüngere Vergangenheit: Als die Weltfinanzkrise und die Eurokrise das globale Finanzsystem kräftig durchgeschüttelt hatten, unternahm die Fed unter Powells Vorgängerin Janet Yellen zwischen 2016 und 2018 schon einmal den Versuch, ihre ultra-lockere Geldpolitik zu straffen und zu einer „normalen“ Zinspolitik zurückzukehren.

Nachdem sie 2016 und 2017 nur zaghafte 0,25-Prozent-Erhöhungen vorgenommen hatte, verschärfte Yellen das Tempo 2018 und hob den Leitzins in vier Schritten um insgesamt ein Prozent an. Die Folgen waren verheerend: Zu Weihnachten 2018 kam es an den internationalen Aktienmärkten zu den größten Kurseinbrüchen seit achtzig Jahren. Die Fed versprach den Investoren daraufhin umgehend, keine weiteren Zinserhöhungen vorzunehmen und schaffte es so, die Märkte zumindest vorübergehend zu beruhigen.

Erwartet uns jetzt ein ähnlicher Crash wie zu Weihnachten 2018? Sind die Korrekturen der zurückliegenden Tage Frühindikatoren eines bevorstehenden gewaltigen Einbruchs? Theoretisch müsste man davon ausgehen, denn die Gemengelage, mit der wir es aktuell zu tun haben, ist wesentlich brisanter als die von 2018.

Doch es gibt auch Faktoren, die die Entwicklung vorübergehend ausbremsen und zu einer Verzögerung des finalen Kollapses führen können. So treibt die US-Zinserhöhung z.B. den Kurs des Dollar gegenüber anderen Währungen wie dem Euro in die Höhe und verhilft der US-Währung im Verhältnis zu ihren Konkurrenten zu einer kurzen Verschnaufpause. Darüber hinaus sorgen die 0,5 Prozent Zinsen dafür, dass die seit einiger Zeit anhaltende Kapitalflucht aus China weiter verstärkt wird. Somit wird der größte internationale Wettbewerber der USA zusätzlich unter Druck gesetzt.

 

Ziel ist die Überbrückung bis zum finalen Crash

Das alles sind aber nur vorübergehende Entwicklungen, die den endgültigen Zusammenbruch des Systems nicht aufhalten werden. Dennoch scheint sich hinter Powells Entscheidung, das System gerade jetzt unter Druck zu setzen, noch ein weiterer wichtiger Faktor zu verbergen. Das politische und wirtschaftliche Umfeld war nämlich seit langem nicht so günstig, um die internationale Öffentlichkeit über die wahren Gründe für die Inflation hinwegzutäuschen und ihr gewissermaßen auf einem goldenen Tablett einen Sündenbock für die anhaltende Geldentwertung zu präsentieren.

Seit Wochen blickt fast die gesamte Welt wie gebannt auf den Ukrainekrieg. Politik und Medien arbeiten rund um die Uhr daran, diesen Konflikt zum Hauptübel unserer Zeit zu erklären und so gut wie alle negativen Erscheinungen auf das Kriegsgeschehen zurückzuführen.

Ob Energiekrise, Lieferkettenprobleme, Nahrungsmittelengpässe oder Inflation – sämtliche dieser Entwicklungen werden derzeit ursächlich mit dem Ukrainekrieg verknüpft, die Schuld dafür dem russischen Präsidenten Putin und seinen vermeintlichen Allmachtsphantasien in die Schuhe geschoben.

Hinzu kommt noch ein zweites Phänomen, das den Machthabern derzeit hervorragend in die Hände spielt: der Lockdown, den die chinesische Regierung im Zuge ihrer Zero-Covid-Politik über Shanghai, einige andere Großstädte und mittlerweile auch über Teile der Hauptstadt Beijing verhängt hat. Er hat dazu geführt, dass sich vor den chinesischen Häfen hunderte von Containerschiffen stauen, die nicht abgefertigt werden können.

Die Auswirkungen werden die gesamte Welt mit aller Härte treffen, denn China ist mittlerweile globale Handelsnation Nr. 1. Die Organisation Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum für dieses Jahr bereits wegen der Lage in China nach unten korrigiert.

Für die US-Politiker und Jerome Powell kommen diese Hiobsbotschaften wie gerufen. Sie können gemeinsam in den Medien mit dem Finger auf China und Russland zeigen, während sie – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – im Hintergrund eine Agenda verfolgen, die unser aller Zukunft stärker als jeder Krieg beeinflussen wird.

 

Die Agenda im Hintergrund

Ziel ist höchstwahrscheinlich die Einführung digitaler Zentralbankwährungen. Das aktuelle Geldsystem hat abgewirtschaftet, die rasante Geldentwertung kann mit den herkömmlichen Mitteln nicht mehr aufgehalten werden. Deshalb arbeiten sämtliche große Zentralbanken der Welt unter Hochdruck an der Vorbereitung von CBDC’s (central bank digital currencies).

Die CBDC’s liefern uns allerdings alle der Willkür und der Kontrolle durch die Zentralbanken und damit dem Staat aus und würden unter normalen Umständen von der Mehrheit der Bevölkerung nicht akzeptiert.

Aus diesem Grund hat man offensichtlich folgenden Plan gefasst: Man will das neue Geld in Form des universellen Grundeinkommens einführen und es den Menschen als humanitären Akt, als eine Art staatliche Wohltat, präsentieren. Dazu bedarf es allerdings einer besonderen Voraussetzung: extrem schwierige wirtschaftliche und soziale Verhältnisse. Das wäre z.B. ein Mix aus Massenarbeitslosigkeit, Inflation, Energiekrise und Lieferkettenproblemen.

Genau diese Situation wird zurzeit von allen wichtigen Regierungen vorsätzlich herbeigeführt. Niemand sollte glauben, wir hätten es mit ahnungslosen Politikern zu tun, die blind in eine Katastrophe hineintappen. Die Katastrophe ist gewollt, sie folgt sogar einem Skript mit dem Namen „The Great Reset“ und treibt uns aktuell in dessen wichtigste Phase, nämlich die der sogenannten „kreativen Zerstörung“.

Was ist der Goldstandard und warum ist er so wichtig?

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Gold und Silber mit Geld zusammenhängen und wozu der sogenannte Goldstandard existiert.

 

Der Goldstandard besagt, dass eine bestimmte Geldeinheit einer bestimmten Menge Gold entspricht. 35 US-Dollar entsprechen z.B. einer Unze Gold. Der Wert der Währung wird durch die Goldvorräte eines Staates gestützt. Da Regierungen Gold nicht einfach nachproduzieren können, bietet es eine Währungssicherheit und ist somit die Waffe schlechthin gegen Anlagenentwertung. Das ist einer der größten Vorteile des Goldstandards.

Bürger haben die wirtschaftliche Freiheit, dass Ihr Geld immer und überall in Gold getauscht werden kann. Gold ist weltweit als wertvoll anerkannt. Deshalb hängen die Bürger nicht von Entscheidungen behördlicher Finanzinstitute ab, wie es heute der Fall ist, da wir keine goldgedeckte Währung haben.

Ein ungehindertes Wachstum von Krediten und Schulden (der wirkliche Ursprung der aktuellen Kreditkrise) kann es bei einem Goldstandard nicht geben.

 

Interessante Fakten aus der Geschichte des Goldstandards

 

  • Goldstandard gibt es in Großbritannien bereits seit 1816, in Kanada seit 1853, in Deutschland seit 1872 und kurz danach seit 1873 in den USA.
  • Die Stabilität der Preise über einen langen Zeitraum wurde durch den Goldstandard bzw. einen kombinierten Gold-/Silberstandard erreicht.
  • England hatte bis zur Aufgabe des Goldstandards 1914 über viele Jahrzehnte keine Inflation.
  • Von 1850 bis 1914, als die meisten Länder einen Goldstandard hatten, kam die Wirtschaft zur Blüte und Kriege fanden kaum mehr statt.
  • All‘ das endete 1914 mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Es wurde fleißig Papier gedruckt und die Inflation kam – um zu bleiben.
  • 1923 waren alle Deutsche Milliardäre, das Papiergeld war allerdings kaum mehr etwas wert.

 

„Gold wird immer teurer“, höre ich viele Menschen sagen. Das ist allerdings ein falscher Standpunkt. Das Gold behält seinen Wert, die Papierwährungen werden dagegen immer weniger wert (durch die Druckerei). Nur Papier entwertet, Gold und Silber nicht.

 

An der Stelle möchte ich mein Lieblingsbeispiel noch einmal erwähnen: 1922 haben Sie für einen Anzug eine Unze Gold oder 20 US-Dollar bezahlt. Heute bekommt man für eine Unze Gold immer noch einen guten Anzug, für 20 US-Dollar dagegen nur noch die Socken zum Anzug.

 

Jetzt kann man versuchen, weltweit alle Papiergeld-Druckereien zu verbieten. Es ist aber deutlich einfacher und erfolgsversprechender, dass eigene, nicht benötigte Papiergeld in Gold und Silber zu tauschen. Sie haben die Wahl…

 

In Silber investieren?
Erkenntnisse aus einer Fachtagung

Schon immer gab es einige positive Faktoren, die für ein Investment in mobile Sachwerte (wie z.B. Gold und Silber) sprechen. Doch jetzt, in diesen Tagen, treffen alle Zeitlinien und positiven Faktoren aufeinander. Nachdem ich letzte Woche eine Fachtagung zu diesem Thema besucht habe, möchte ich meine Erkenntnisse hier mit Ihnen teilen:

Nahezu alle Rohstoffe – außer Gold und Silber – haben sich massiv verteuert. Die Inflation in Deutschland ist im März offiziell um 7,3 % gestiegen, inoffiziell laut „Shadow Stats“ (John Williams, USA) um rund 15 %.

 

Einige Zahlen im Überblick:

 

  • Erdgas ist innerhalb eines Jahres um 54,2 % teurer geworden.
  • Importierte Energie insgesamt ist innerhalb eines Jahres um 129,5 % teurer geworden.
  • Deutschland gibt 200 Millionen € für Energie aus – pro Tag!
  • 58 % aller europäischen Erdgasimporte, 24 % aller Ölimporte und 10 % aller Kohleimporte kommen aus Russland.

 

Wir werden zeitnah bestenfalls eine sogenannte „Stagflation“ bekommen – heißt eine stagnierende Wirtschaft bei hoher Inflation. Im ungünstigen Fall bekommen wir eine sinkende Wirtschaftsleistung bei hoher Inflation.

 

Der Bond- oder Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps. Fonds müssen Anleihen, die keinen Investment Grade (eine bestimmte Ausfallsicherheit) mehr haben, laut Satzung verkaufen (60 % aller Anleihen stehen kurz davor, diese Ausfallsicherheit zu verlieren). Die Verlierer sind dann die, die diese Anleihen gekauft und im Portfolio haben. Die Gewinner diejenigen, die sie ausgegeben haben und das sind Unternehmen bzw. hauptsächlich Staaten.

Die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen fallen oder steigen zu normalen Zeiten um Hundertstel Punkte – aktuell dagegen um Zehntel Punkte innerhalb von wenigen Wochen. Jetzt liegen wir bei 2,7 %, was Gift für verschuldete Unternehmen ist. Die USA wird höchstwahrscheinlich demnächst seine Anleihen Rendite festschreiben. Japan hat seine bereits bei 0,25 % festgeschrieben. Dort hat die Währung und auch der Aktienmarkt in 2 Monaten 15 % an Wert im Gegensatz zu Gold verloren.

Übrigens: Aktien gibt es nicht mehr physisch (als Papierverbriefung), sondern nur noch als digitaler Code (WPKN) im Computer. Was besitzt dann noch ein Anteilseigner (Aktionär)?

 

Wenn man einen Blick auf die Fakten über Silber wirft, sieht es nicht mehr so deprimierend aus:

 

  • 2016 wurde das meiste Silber gefördert, aktuell sind es 20 % weniger. Der Ertrag pro Tonne Gestein liegt nur noch bei 5,9 Unzen Silber.
  • Silber wird in der Industrie gebraucht. Es gibt über 40.000 mögliche Anwendungen.
  • Die Silbermenge zur Geldmenge beträgt 0,000002 %.
  • Selbst institutionelle Anleger haben einen Anteil von nur 0,29 % der Gesamtportfolios in ETF Silberverbriefungen investiert.
  • 1720 lag der Wert einer Unze Silber (inflationsbereinigt) bei ca. 400 Dollar. Aktuell liegen wir bei 25 Dollar. Wenn die Inflation eingepreist würde, müsste Silber rund 600-1.000 Dollar die Unze kosten.
  • Die Energiekrise ist in die Gold- und Silberpreise noch nicht eingepreist.
  • Weltweit wurden 3 Mrd. Unzen Silber über short Derivate verkauft. Das heißt, es wurde auf fallende Kurse gesetzt, ohne die Ware überhaupt zu besitzen. Das entspricht etwa 4 Weltjahresproduktionsmengen.
  • Die Comex (Warenterminbörse) handelt überwiegend mit Papier, muss aber auch physisches Silber ausliefern.

Durch den Wegfall von sechs russischen Scheideanstalten, die vom westlichen Markt ausgeschlossen wurden, wird es eng. Die Bank mit dem größten Bestand hat aktuell „nur“ noch 40 Mio. Unzen und kann nicht mehr viel bei Fehlbeständen ausgleichen. Die wirtschaftlichen Aussichten sehen so aus, dass wir in eine wirtschaftliche Depression abgleiten und/oder eine massive Geldentwertung (Inflation) erfahren werden.

 

Fazit:

 

Was spricht für einen steigenden Silberpreis?

 

  • Die Fördermengen in den Minen werden geringer.
  • Die Anwendungen in der Industrie steigen.
  • Die Energiekosten für die Förderung einer physischen Unze Silber steigen massiv.
  • Bei Tausch von Papier (Euro) in Silber bleibt die aktuelle Kaufkraft erhalten oder wie es in den Quizsendungen gern bezeichnet wird: „eingeloggt“.
  • Wenn der Anleihenmarkt platzt, wird es enorme Umschichtungen in Richtung Silber geben.
  • Viele große Marktteilnehmer wie Vermögensverwalter oder institutionelle Anleger haben Silber noch überhaupt nicht im Fokus.

 

Was spricht für stagnierende Silberpreise?

 

  • Die Preise werden weiterhin massiv manipuliert. Der Spielraum ist heutzutage allerdings extrem begrenzt. Denn je mehr ein Händler physisches Silber ordert, desto länger ist die Wartezeit.

 

Und nun sind Sie dran! Was denken Sie, wie sich die kommenden Monate entwickeln?

 

Was passiert eigentlich bei einer Währungsreform?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wohin uns die ständige Schuldenmacherei führt? Es gibt für die gleiche Arbeitsleistung immer mehr Geld (Papier). Das heißt, dass wir immer mehr für die gleiche Leistung zahlen müssen, weil das Geld weniger wert wird. Autofahrer merken das aktuell enorm. Aber das gilt natürlich auch für alle anderen Produkte. Um gegen diese Inflation zu steuern, müsste die europäische Zentralbank theoretisch die Zinsen anheben. Dann wären aber alle Länder, in denen der Olivenbaum wächst, pleite und es würde zu einer Währungsreform kommen. Solch eine Währungsreform hatten wir in Deutschland 1948 schon einmal als die Deutsche Mark die Reichsmark ablöste.

 

Wie war der Verteilungsschlüssel?

 

  • Verbindlichkeiten aus Sichteinlagen wurden 100:15 getauscht.
  • Spar-, Fest- und Giroeinlagen, sowie Bausparverträge wurden 100:6,5 getauscht.
  • Pfandbriefe, Rentenbriefe und sogenannte mündelsichere Staatsanleihen ebenfalls 100:6,5.
  • Lebensversicherungen wurden auch 100:6,5 getauscht. Zahlungsverpflichtungen nach dem 20.06.1948 wurden dagegen 1:1 übernommen.
  • Löhne, Gehälter, Miet- und Pachtzinsen wurden 1:1 getauscht.
  • Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle (Gold, Silber, Platin…) und Unternehmensbeteiligung wurden 1:1 getauscht. Natürlich hatten die Immobilienbesitzer aber einen Lastenausgleich (50 % Vermögensabgabe) in vierteljährlichen Raten bis 1979 zu zahlen.

 

Fazit:

Nach der letzten Währungsreform wurden Papiervermögen um 93,5 % enteignet und man hatte 2,5-mal so viele Schulden wie vorher. Staatsanleihen und Lebensversicherungen wurden ebenfalls um 93,5 % gekürzt. Sachwerte wurden 1:1 getauscht (geht ja auch nicht anders).

In diesem Szenario ist der Besitz von Papiergeld (jetzt Euro), Lebensversicherungen, Staatsanleihen und Schulden nicht von Vorteil. Immobilienbesitzer können sich auf eine Zwangsabgabe einstellen. Die Edelmetallbesitzer sind dagegen stark im Vorteil. Denn bei Edelmetallen ist der physische Besitz elementar, Papierverbriefungen haben leider nur einen hohen Brennwert.

Ich sage nicht, dass es garantiert so kommt. Aber es gibt die (nicht kleine) Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt. Man musste in den letzten 70 Jahren nicht über sein Geld nachdenken, aber jetzt wird aus „risikolosem Zins ein zinsloses Risiko“. Tauschen Sie jetzt Papiere in echte Werte. Besitz von Edelmetallen hat noch niemals geschadet.

Handlungsempfehlung in der aktuellen Situation

Sie haben sicherlich aus den Medien bereits mitbekommen, dass der Goldpreis nach oben geht. Üblicherweise wird gesagt, Gold wird teurer. So ist zumindest die Sichtweise in den Medien. Tatsächlich ist es aber andersherum. Unser Geld wurde zum Tauschen erfunden und hat somit auch nur einen Tauschwert.

Aktuell wurde so viel „Tauschpapier“ gedruckt, wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Und wenn etwas sehr viel vorhanden ist, wird es günstiger. Ich muss also mehr Papiere aufwenden, um die gleiche Menge Gold zu erwerben, da die „Tauschpapiere“ weniger wert sind. Korrekt ausgedrückt ist also nicht Gold teurer geworden, sondern die Währungen schwächer.

Ein neues Gespenst, was besonders an den Zapfsäulen deutlich zu beobachten ist: Die Benzinpreise steigen. Auch hier wird verdeutlicht, dass die Währung schwächer geworden ist. Das nennt man schlicht und einfach Inflation.

Leider ist eine Inflation nicht beherrschbar. Sie ist nichts anderes als eine versteckte Steuer. Schulden werden weniger wert und Vermögen in Papier auch. Und die Staaten haben eine Menge Schulden.

 

Was kann ich tun, damit meine Anlage nicht an Wert verliert?

 

Bitte planen Sie jetzt nicht, sich hoch in Immobilien zu verschulden. Die Banken können, wenn sie in Not sind, Kredite fällig stellen. Wer auf eine Währungsreform spekuliert, dem sei gesagt, dass Schulden anders bewertet werden als Guthaben. Nach der Reform haben Sie mehr und nicht weniger Schulden.

 

Hinzu kommen noch die folgenden möglichen Gefahren:

  • eine Vermögensabgabe für alle (prozentual zum Barvermögen)
  • eine Zwangshypothek für Immobilienbesitzer (hat es nach dem Krieg schon einmal gegeben. Das damalige Gesetz wurde auf „Sozialausgleich“ umgetauft. Aktuell werden die Immobilien neu „bewertet“, warum wohl?)
  • Minuszinsen
  • Herabsetzungen von Leistungen der Lebensversicherungen
  • Verlängerung der Laufzeiten von Anleihen, siehe CAC-Klausel (heißt, Sie bekommen nur Ihre „Zinsen“, das Geld was Sie in die Anleihe investiert haben, bekommen Sie niemals wieder)

 

Die politische Lage ist auch nicht einfach. Die Chinesen beobachten genau, wie die Nato und Russland sich verhalten. Warum? Es gibt ein chinesisches Gesetz, was dem Sinn gemäß sagt, dass China Taiwan angreifen darf, wenn alle friedlichen Bemühungen scheitern. Das heißt wiederum, China muss nur beschließen, dass alle friedlichen Bemühung gescheitert sind…

 

Wenn Sie einen Teil Ihres „Papieres“ in Gold und Silber umtauschen, erhalten Sie sich damit Ihre aktuelle Kaufkraft. Da diese beiden Metalle massiv manipuliert werden, wird es noch zusätzliche Kursgewinne geben, wenn diese „Klammer“ entfällt.

Finanzlexikon Teil 3 – Gold als Geld

In diesem Beitrag erzähle ich euch von einigen interessanten Fakten aus der Geschichte der Finanzen und der Entwicklung der gängigen Zahlungsmittel.

Nach dem Untergang des römischen Reiches kehrte Westeuropa zum Tauschhandel zurück.
Im Mittelalter wurde dann die Goldmünze „Solidus“, die allgemein unter dem Namen „Besant“ bekannt war, weit verbreitet verwendet. Sie war möglicherweise das erfolgreichste Zahlungsmittel der Geschichte.

Solidus gab es von fast 500 vor Christus bis 1453 nach Christus – also fast 2000 Jahre – und wurde von England bis China als Zahlungsmittel akzeptiert.

1252 wurden in Genua und Florenz erstmals Goldmünzen geprägt – der Florin war geboren. Er war der Vorläufer des holländischen Guldens.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts führten alle italienischen Stadtstaaten Goldmünzen ein. Dadurch wurde das Monopol der Könige zu Fall gebracht. Die Goldmünzen verbreiteten sich und führten zu einem Geldsystem mit Gold als Grundlage.

1275 brauchte man acht Silbermünzen, um eine Goldmünze des gleichen Gewichtes zu kaufen. Heute braucht man 80 Silberunzen für eine Goldunze (kleiner Tipp der Redaktion: Leute, kauft Silber).

Nach der Ausbreitung der Pest und einer Reihe finanzieller Zusammenbrüche übernahmen in vielen europäischen Ländern Silbermünzen die Rolle des Besant.

Nach der Entdeckung großer Silbervorkommen in Lateinamerika im 16. Jahrhundert entwickelte sich Silber in vielen Ländern als gängiges Zahlungsmittel. Es war weniger wert als Gold, und ließ sich daher einfacher für die täglichen Einkäufe verwenden. Auch die USA haben 1785 den Silberstandard eingeführt.

Bis 1870 wurden viele Kriege ausgefochten und wegen des ständigen Handelsdefizits mit China ging viel Silber in den Osten. Daher wurde der Silberstandard nach ungefähr 350 Jahre in vielen Ländern wieder aufgehoben.

1914 begann der 1. Weltkrieg und da Krieg führen teuer ist, wurde lieber Papier gedruckt und der Goldstandard allgemein aufgehoben.

Was können wir 2022 von Gold und Silber erwarten?

Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches neues Jahr in 2022. Was können wir in diesem Jahr eigentlich von Gold und Silber erwarten? Ich habe für Sie eine Zusammenfassung erstellt:

Gold:

  • Die Zentralbanken kauften 2021 Gold. Auch Singapur und Irland sind seit vielen Jahren das erste Mal wieder dabei.
  • 40 % der institutionellen Anleger planen in der nächsten Zeit Ihre Goldbestände aufzubauen oder auszubauen.
  • China beklagte sich nicht über die niedrigen Goldpreise, sondern kaufte. Die Handelsvolumina stiegen auf das höchste Niveau 2021.

Es gab bisher keinen Moment in der Geschichte, in dem so hemmungslos Geld gedruckt, ausgegeben und geliehen. Das erhöht das Finanz- und Marktrisiko. Gold und Silber sind dagegen der sichere Hafen.

Mein Tipp: Achten Sie nicht auf die kurzfristigen Kursbewegungen. Vermögensblasen und Schuldenlasten sind in erster Linie der Grund, warum man Gold kaufen sollte. Gold erhält Ihre Kaufkraft, egal, was passiert. Und es kann die Kaufkraft sogar noch erhöhen.

Durch steigende Schulden, einem Rekorddefizit und einer unkontrollierbaren Währungsabwertung führt kaum ein Weg ein Gold und Silber vorbei.

Silber:

  • Die Verabschiedung des US Infrastrukurgesetzes bedeutet, dass die industrielle Nutzung von Silber in die Gänge kommt. Mehr grüne Energie braucht mehr Silber.
  • Das Silberangebot stellt ein Problem da. Es wird über mehrere Jahre zu einem Defizit kommen, da mehr Silber nachgefragt als angeboten wird.
  • Die Nachfrage ist ungebrochen. Bisher war 2015 das stärkste Jahr. 2022 wird eine noch stärkere Nachfrage entstehen. Physisch werden voraussichtlich mehr als 100 Millionen Unzen verkauft.

Der Silberpreis wurde in der Vergangenheit maximal manipuliert, was aber nicht mehr möglich ist, sobald jeder den wahren Wert erkennt. Viele Experten gehen von einem dreistelligen Unzenpreis aus. Echtes Geld kann nicht gedruckt oder aus dem Nichts hervorgezaubert werden.

Ein weiterer Bereich für die Nutzung von Silber: Seit Jahrhunderten wird Silber gegen Bakterien und Viren eingesetzt. Die „Heilkraft“ wird aktuell wieder entdeckt. Ich habe kolloidales Silber bei einer Virusinfektion eingenommen. Nach 48 Stunden war das Gröbste überstanden.

Die Inflation wird weiter steigen, da das Geldsystem anders nicht funktioniert. Die Geschichte wiederholt sich – der Bürger zahlt über den Kaufkraftverlust. Die Kaufkraft ist eine so mächtige Kraft, dass sie alles verändern wird, auch die Preise von Gold und Silber.

 

Wir alle sind von sehr großer Ungewissheit umgeben. Sei es in der Geopolitik, der Wirtschaft, den Märkten, dem Geldsystem oder der Pandemie.

Dieses hohe Risiko verdeutlicht, wie wichtig der Besitz von physischem Gold und/oder Silber ist.

 

 

Besinnliche Weihnachtszeit?

Besinnen? Dieses Wort wurde früher in meiner Kindheit viel gebraucht – vor allem in der Kirche. Als Kind habe ich gar nicht verstanden, um was es dabei überhaupt geht. Jetzt kommt mir die Bedeutung schon näher. Besinnen!

Es ist Zeit, sich zu „besinnen“, zurückzudenken und innezuhalten. Es war ein verrücktes, komisches und sehr geschäftiges Jahr. Voll mit Verunsicherungen und komplett neuen Einsichten.

Man sagt über uns Deutsche, dass wir ein Volk der Dichter und Denker sind, was ich inzwischen sehr stark anzweifle. Das Individuum ist nicht mehr in seiner Einzigartigkeit, sondern wird einer ständigen, nicht nachlassenden Medienkanonade ausgesetzt und hat das zu glauben, was die Medien predigen.

Einer meiner Freunde sagt immer: „Eine Kakerlake kann einen Atomschlag überleben, aber ganz einfach von einer zusammengerollten Zeitung erschlagen werden.“ Das verdeutlicht, wie gefährlich die Medien sind.

Die Gesellschaft wird gespalten und alles beschäftigt sich nur noch mit einem Thema, vielleicht, um von anderen Themen abzulenken, wer weiß?

Die Kirche wurde mir immer als ausgeglichen, haltgebend und weitsichtig beschrieben.

Letzte Woche erfuhr ich von einer Bekannten, die in einem „christlichen“ Haus lebt und sich dort sehr engagiert hat, dass Sie von allen gesellschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen wurde, da sie nicht geimpft ist. Etwas bedauernswerteres kann ich mir nicht vorstellen.

 

Was ich damit sagen will? Es ist wieder Zeit, sich auf seine Mitmenschen zu besinnen, auf Ihre guten und weniger guten Eigenschaften, auf Ihre Stärken und Schwächen, auf Ihre menschliche Wärme und nicht auf Ihren Impfstatus.

 

In diesem Sinne wünsche ich besinnliche Feiertage!

 

Ihr

 

Sven Ode

Warum steht unsere Rentenkasse so schlecht da?

Die Merkel-Regierung und die davor regierende Rot-Grün Koalition haben die Rentenkasse um Hunderte von Milliarden Euro verkleinert. Die versicherungsfremden Leistungen sind seit Jahrzehnten höher als der Bundeszuschuss – und die Situation verschlechtert sich weiter.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit ihr die Union ließen Jahr für Jahr verstreichen, ohne ernsthaft eine grundlegende Reform des Rentensystems anzupacken. Merkel richtete sogar eine eigene Rentenkommission ein, um die notwendige Reform weiter zu verschleppen, wohl wissend, dass nichts dabei herauskommen würde. Die Rentenkommission tagte eineinhalb Jahre lang und produzierte nur heiße Luft statt einer grundlegenden Reform der Altersvorsorge hierzulande.

Statt über die Umgestaltung des Zwei-Klassen-Altersvorsorgesystems (Rente und Pension) nachzudenken, empfiehlt die Kommission mit dem Alterssicherungsbeirat eine weitere Kommission einzurichten. Es kann nicht sein, dass nur die Rentenkasse allein die Last gesellschaftlicher Aufgaben tragen soll. Seit 1957 hat der Staat und seine Beamten der Rentenkasse immer mehr versicherungsfremde Leistungen abverlangt, ohne sich um einen entsprechenden Ausgleich bei der Rentenkasse zu kümmern. Die Bundeszuschüsse an die Rentenkasse reichten und reichen bei weitem nicht aus, um diese versicherungsfremden Leistungen zu finanzieren. Der Fehlbetrag in der Rentenkasse ist der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG) zufolge auf mittlerweile sage-und-schreibe 909 Milliarden Euro gewachsen. Ohne diese Plünderung stünde die Rentenkasse heute besser da und es würde nicht über ein Rentenalter von 68 Jahren diskutiert.

Wegen der Corona-Krise wird der Staat dieses Jahr vermutlich seinen Bundeszuschuss an die Rentenkasse erhöhen müssen, was aber noch immer nicht reichen dürfte, um die versicherungsfremden Leistungen auszugleichen. Der Staat, allen voran Arbeitsminister Hubertus Heil, hat mit der Grundrente bereits wieder in die Rentenkasse gegriffen, denn letztlich werden Rentenzahler und -empfänger diese gesetzliche Wohltat begleichen müssen. Die Rentenkasse wird systematisch geplündert. Anfang 2021 hat sich der Zusatzbeitrag erhöht und 2022 wird sich der Zusatzbeitrag wieder erhöhen, so dass der Gesamtbeitrag bei 20 Prozent liegen wird.

Bestandsschutz ausgehebelt

Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre lag das Rentenniveau bei rund 70 Prozent des letzten Nettogehalts der Arbeiter und Angestellten. Diese Klientel hat selbst dafür eingezahlt. Heute liegt das Niveau bei 48 Prozent – Tendenz langfristig weiter fallend. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung werden ständig die Leistungen gekürzt, die Beiträge steigen allerdings. Erst jüngst haben die Krankenkassen den Zusatzbeitrag erhöht. Woran liegt das? Um das nachvollziehen zu können, muss man zurück in die 50er Jahre gehen und die Pflichtversicherungen für Arbeiter und Angestellte insgesamt betrachten. Dabei müssen aber auch die steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden:

  • 1957 wurde durch Konrad Adenauer willkürlich die kapitalgedeckte Rentenkasse in ein Umlageverfahren geändert (§ 1383 RVO, heute § 153 SGB).
  • Der Bestand der Rentenkasse wurde um 14,5 Milliarden Gold-Mark geplündert.
  • Durch das Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre war die Rentenkasse schnell wieder prall gefüllt.
  • Der Diebstahl der Gelder in der Rentenkasse ging weiter – für folgende Ausgaben:
    • Kriegsschulden und -schäden wurden bezahlt
    • die Bundeswehr wurde aufgebaut
    • Optionsanleihen wurden an Großfirmen (VW, Audi, Siemens, BMW, etc.) gezahlt, ohne dass jemals eine Rückzahlung stattgefunden hat
    • Entschädigungszahlungen an jüdische Opfer, SS-Opfer, Kriegsopfer und Stasi- Opfer.
    • Ein Großteil der Finanzierung für die deutsche Wiedervereinigung
  • Bis heute wurden den Arbeitnehmern durch die regierenden Parteien insgesamt annähernd 812 Milliarden Euro aus der Rentenkasse gestohlen.
  • Zählt man die Zinsen und Zinseszinsen hinzu, beträgt der Schaden für die Arbeitnehmer insgesamt über 950 Milliarden Euro.
  • 1981 wurde gegen die drei Rentenreformen vom VdK geklagt. Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass Arbeitnehmer und Rentner bei der Altersversorgung nicht das gleiche Recht haben wie andere Bürger, sprich Beamte, Politiker, Ärzte und Rechtsanwälte (berufsständige Versorgung). Die Rentenkasse gehört zu den „öffentlichen Geldern“. Damit haben die regierenden Politiker alle Freiheiten und vollen Zugriff auf die Rentenkasse.
  • In der BRD haben wir den größten Sozialbetrug, den es in keinem anderen westlichen Land je gegeben hat.
  • Die sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer haben keine Rechte und bekommen auch kein Recht.
  • Klagen hat keinen Sinn, Kläger werden neuerdings von der Justiz mit Geldstrafen belegt, sogenannten Mutwillgebühren.
  • Wir haben nicht nur ein Zwei-Klassen-Sozialsystem, sondern auch ein Zwei-Klassen- Rechtssystem.
  • Nicht der immer wieder vorgebrachte demographische Faktor ist Grund für die Nullrunden und Rentenreformen mit Kürzungen, sondern:
    • Diebstahl der Rentenbeiträge durch Politiker
    • Verlagern von versicherungsfremden Leistungen auf die Beitragszahler
  • Seit 1991 wird unser Gesundheitssystem reformiert.
  • Nach jeder Reform wurde alles teurer und schlechter.
  • Bei den Reformen haben ausschließlich Menschen das Sagen, die nicht in diesem System sind, sprich Politiker, Beamte und Lobbyisten.
  • Jeder gewinnt mit den Reformen, außer die gesetzlich versicherten Bürger.
  • Sollten alle Fremdleistungen über Steuern bezahlt werden, könnten alle Renten der „Normalrentner“ um mehr als 40 Prozent erhöht werden, ohne dass der Bund auch nur einen Cent dazu geben und die Beitragssätze erhöht werden müssten.

Der Gesetzgeber greift sogar in bestehende Verträge ein und lässt Angestellte mit einer Direktversicherung den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil an der Krankenversicherung zahlen, obwohl diese im Vertrag klar als sozialversicherungsfrei ausgewiesen waren. Übrigens, Beamte betrifft das alles nicht, deren Pension liegt bei rund 70 Prozent des letzten Nettogehalts. Sie erhalten rund 70 Prozent Beihilfe vom Staat. Dies verdeutlicht wieder die Zwei-Klassen-Gesellschaft!

Resümee: Die, die in die Rentenkasse einzahlen, zahlen immer mehr und bekommen dafür immer weniger und schlechtere Leistungen. Der Griff in die Rentenkasse hat nichts, aber auch gar nichts, mit Gerechtigkeit und sozialer Verantwortung zu tun.

 

Goldene Jahre für Rentner! So titelt Bild am 16.11.2021

Für 21 Millionen Rentner brechen ab 2022 „goldene Jahre“ an (25 % der Gesamtbevölkerung, Anm. d. Red.). Es wird satte Rentenerhöhungen in den nächsten 15 Jahren geben.

5,2 % in 2022 und 4,9 % in 2023. Aber die Experten warnen schon vor einem Kollaps der Rentenkasse. Schon jetzt schießt der Bund über 100 Milliarden Euro zur Rentenkasse dazu (ca. 1/7 der gesamten Steuereinnahmen). Die „Ampel“-Koalition will an dem Rentenniveau von 48 % (Rente zu Lohn) festhalten. Soweit die Presse.

Was nicht thematisiert wird, ist, dass demnächst die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, was bedeutet, dass viele hohe Beitragszahler Beitragsempfänger werden. 5,2 % und 4,9 % sind zwar schöne Zahlen, bei der aktuellen Inflation ist die sogenannte Rentenerhöhung allerdings -gerade für Menschen mit unteren Einkommen- immer noch ein realer Kaufkraftverlust.

Der Ausgleich kann nur über noch höhere Beiträge und längere Arbeitszeiten funktionieren. Aber auch das hilft nur kurzfristig.

Dabei ist die Lösung simpel: Goldene Zeiten brechen für die Menschen an, die physisches Gold besitzen. Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten.