Letzte Worte zum Jahreswechsel

Liebe Leser*innen,

man muss gefühlt nur einmal blinzeln und schon ist wieder Weihnachten. Es ist uns eine Freude, Sie im festlichen Geist der Feiertage zu begrüßen! Uns? Wer ist das eigentlich? Welche Menschen stecken überhaupt hinter diesem Blog? Hi, wir sind Sven Ode und Lenea Martens! Während Sven Ode als Geschäftsführer von FAIRMASTER konzept das Steuer des Unternehmens in den Händen hält und die fachliche Expertise aus der Finanzwelt mitbringt, ist Lenea Martens als kreativer Kopf für das Marketing verantwortlich und schreibt unter anderem diese Zeilen.

Das gesamte Team von FAIRMASTER konzept ist mehr als nur eine Gruppe von Fachleuten. Wir sind eine Gemeinschaft, die sich für Fairness, Nachhaltigkeit und individuelle Bedürfnisse in jedem Projekt einsetzt. Unsere Werte spiegeln sich in allem wider, was wir tun – sei es in der Gestaltung innovativer Konzepte oder im Streben nach einer besseren, nachhaltigeren Zukunft für alle.

Während wir uns rasant dem Weihnachtsfest nähern, möchten wir Ihnen unsere Dankbarkeit aussprechen. Der Austausch mit Ihnen, Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen haben uns dabei geholfen, unsere Ideen zu verwirklichen, uns ständig weiterzuentwickeln und unsere Vision im Blick zu behalten. Das vergangene Jahr war voller Herausforderungen und Erfolge, und wir sind dankbar für jede Lektion, die uns geholfen hat zu wachsen und zu lernen.

Weihnachten ist eine Zeit des Teilens und der Besinnlichkeit. Es ist ein Anlass, um innezuhalten und dankbar für die Menschen zu sein, die uns umgeben. Mögen Ihre Feiertage mit Glück, Liebe und Frieden erfüllt sein, und möge das kommende Jahr 2024 Ihnen Erfolg, Gesundheit und großartige Möglichkeiten bringen!

Wir wünschen Ihnen, dass Sie diese festliche Zeit in Gesellschaft Ihrer Liebsten genießen, sich von der Magie des Augenblicks einfangen lassen und sich daran erinnern, wie kostbar jede Minute des Zusammenseins ist.

Wir bei FAIRMASTER konzept sind voller Vorfreude auf das kommende Jahr, in dem wir weiterhin an der Verwirklichung unserer Visionen arbeiten werden. Gemeinsam möchten wir mehr erreichen, mehr bewirken und unser Bestes geben, um eine Welt zu gestalten, die immer ein Stück besser wird. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein strahlendes neues Jahr 2024!

Mit herzlichen Grüßen,
Sven Ode und Lenea Martens

 

Was uns in der Weihnachtszeit bewegt

Liebe Leser*Innen,

der Winter ist eingebrochen und die Weihnachtszeit beginnt – eine Zeit, die komischer Weise oft unerwartet auf viele Menschen zukommt. Es geht los mit der hektischen Suche nach Geschenken und einem Terminkalender, der sich mit Weihnachtsfeiern füllt. Das Fest der Liebe und Besinnung scheint oft dem Trubel des Kommerzes und dem Druck, alles rechtzeitig zu erledigen, zu weichen. Ein Freund von mir legt jedes Jahr an Weihnachten beeindruckende 1200 Kilometer zurück, um bei seinen Liebsten zu sein. Der Stress hört also für einige selbst an den Feiertagen nicht auf.

 

Schon mal drüber nachgedacht, seinen Liebsten zu Weihnachten
etwas zu schenken, was immer weiter an Wert gewinnt?!

 

Ich hoffe, dass zumindest zwischen dem 2. Weihnachtstag und Silvester eine Pause für alle möglich ist – eine Zeit, in der wir zur Ruhe kommen und neue Kraft für das kommende Jahr tanken können.

Diese Zeit bietet auch die Gelegenheit, über unsere Finanzen nachzudenken. Aktuell scheinen viele Menschen sich unwohl zu fühlen, wenn es um ihre Finanzen geht. Vieles ist passiert, oft ohne klare Erklärungen oder Verständnis, und zurück bleibt ein mulmiges und unsicheres Gefühl.

 

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken,
als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

– John D. Rockefeller

 

Ein Blick zurück in die Geschichte vor genau 100 Jahren zeigt, dass damals eine Inflation endete. 1918 war eine Goldmark eine Papiermark wert. Am 30. November 1923 dagegen war eine Goldmark satte 1 Billion Papiermark wert. Die Inflation betrug in diesem Zeitraum 533 Millionen Prozent. Wer auf Gold und Silber setzte, traf die richtige Entscheidung. Wer hingegen auf Papier setzte, verlor alles.

 

Was können wir mit diesem Wissen also heute tun?

Was wird geschehen? Welche Entwicklungen erwarten uns im Jahr 2024? Es steht definitiv fest, dass die Preise und die Inflation weiterhin steigen werden. Zum 01. Januar 2024 wird der reduzierte Steuersatz in der Gastronomie wegfallen. Immobilienpreise werden weiterhin fallen, während andere Sachwerte wie Gold und Silber an Wert gewinnen werden.

Mein Ratschlag an Sie: Lassen Sie sich nicht vom Stress beunruhigen oder überwältigen, machen Sie sich Ihre Gedanken und halten Sie Ihre Fragen fest. Wir versuchen, sie alle zu beantworten und Ihnen Klarheit zu verschaffen – sogar zwischen den Feiertagen.

Nun wünschen wir von FAIRMASTER konzept Ihnen erst einmal eine besinnliche Vorweihnachtszeit und hoffen, dass Sie diese Zeit genießen können.

 

Herzliche Grüße
Sven Ode

 

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Wie geht man mit dem heutigen Finanzsystem um?

Heute möchte ich mit Ihnen meine Gedanken zu meinem geschäftlichen Umfeld teilen. Wir leben in einer aufregenden Zeit. Unser gegenwärtiges Zeitalter ist, wie ich oft betone, voller Spannung. Das bestehende Finanzsystem nähert sich einer Wegkreuzung, wie es in den vergangenen 300 Jahren schon mehrmals der Fall war. Die Informationsflut, der wir tagtäglich ausgesetzt sind, überfordert und verunsichert viele Menschen. Wie soll man diese Informationen bewerten, besonders ohne ausreichendes finanzielles Hintergrundwissen, um sie richtig zu verstehen und einzuordnen?

 

Die Komplexität des aktuellen Weltgeschehens

Die Welt wird von Konflikten in Israel und der Ukraine erschüttert, während Immobilienpreise stark fallen, Zinsen unaufhörlich steigen und die Inflation – und somit auch die Verschuldung – jedes Jahr weiterhin ansteigt. Dazu gesellen sich globale Herausforderungen wie die Klimakrise, politische Unsicherheiten, eingeschränkte Überweisungsmöglichkeiten (bedingt durch Geldwäsche) und explodierende Baukosten. Und diese Themen sind ja leider nur einige Aspekte aus einem breiten Spektrum an aktuellen Entwicklungen.

Es ist beabsichtigt, dass viele dieser Komplexitäten für den Durchschnittsbürger undurchsichtig bleiben und nicht wirklich verstanden werden. Denn ein Mensch, der im Dunkeln tappt, lässt sich leichter beeinflussen und lenken. Immer mehr Menschen bitten mich um Rat, weil sie besorgt um ihre Finanzen sind und misstrauisch gegenüber den Banken. Sie stellen mir Fragen, über die sie vor zwei Jahren nicht einmal nachgedacht hätten.

 

Die Bedeutung von Wissen über das Finanzsystem

Wissen zu erlangen ist in meinen Augen eine Verantwortung. Deshalb habe ich mich bereits vor vielen Jahren für das Finanzsystem und seine Funktionsweise interessiert. Heute weiß ich viel aber längst nicht alles. Doch ich kenne die richtigen Ansprechpartner und Informationsquellen, um immer mehr Klarheit zu erlangen und zu schaffen.

Mein alter Statikprofessor pflegte zu sagen: „Gewusst wie, ganz einfach. Nicht gewusst wie, ganz schwer“. Er betonte damit die Bedeutung von Wissen und die Schwierigkeit, ohne dieses Wissen Entscheidungen zu treffen.

 

Meine Empfehlung für Sie

Das Interesse an meinem Wissen wächst weiterhin und es erfüllt mich, anderen helfen zu können. Mein Ansatz? Ich beantworte sämtliche Fragen und erkläre das komplexe Finanzsystem. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen, wie man mit diesem Wissen umgeht und das Beste daraus macht. Letztendlich treffen Sie stets die Entscheidungen – mein einziges Ziel ist es, dass Sie verstehen, was Sie tun.

Unser Service bei FAIRMASTER konzept ist kostenlos, aber keinesfalls umsonst. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und nutzen Sie unser umfassendes Verständnis für das heutige Finanzsystem.

 

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ClimaCoin: Krypto für den Klimaschutz

Klimaschutz und Krypto – zwei Themen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Doch in einer Welt, in der der Klimawandel zu einer immer drängenderen Herausforderung wird, taucht plötzlich eine innovative Lösung auf, die beide Welten miteinander verknüpft. Kryptos (ich vermeide bewusst das Wort Währung, da sie eher eine Anlageklasse sind) sind mir eher suspekt, und den Sinn, außer dem der Blockchaintechnologie, habe ich bisher nicht nachvollziehen können. Doch jetzt gibt es einen Coin, den ich verstehe und sehr schätze: Der ClimaCoin.

In diesem Beitrag erläutere ich, warum dieser digitale Coin nicht nur unser Verständnis für Krypto verändert, sondern auch einen erheblichen Beitrag zum Schutz unseres Planeten leistet. Oder anders ausgedrückt; warum der ClimaCoin ein echter Game Changer ist.

 

Was ist der ClimaCoin?

ClimaCoin ist eine Kryptowährung, die im Jahr 2021 ins Leben gerufen wurde, mit dem erklärten Ziel, den Klimawandel zu bekämpfen und die Umwelt zu schützen. Diese digitale Währung basiert auf der Blockchain-Technologie von Ethereum, die es ermöglicht, Transaktionen sicher und transparent durchzuführen, ohne die Notwendigkeit von Banken oder Zwischenhändlern.

 

Wie funktioniert der ClimaCoin?

Der Hauptmechanismus von ClimaCoin besteht darin, dass der Großteil der Transaktionsgebühren in Umweltschutzprojekte investiert wird. Wenn Sie ClimaCoins kaufen, tragen Sie also aktiv zur Finanzierung von Maßnahmen bei, die den CO2-Ausstoß reduzieren, erneuerbare Energien fördern und die Umwelt schützen und so zur Verringerung unseres ökologischen Fußabdrucks beitragen.

Im Jahr 2022 investierte ClimaCoin insgesamt 10 Millionen US-Dollar in verschiedene Umweltprojekte auf der ganzen Welt. Diese Projekte umfassten die Pflanzung von 100.000 Bäumen, die Unterstützung von Solarenergieinitiativen und die Finanzierung von Aufforstungsprogrammen.

 

Eines von vielen Projekten des ClimaCoins: Das SEEKEM-Projekt in Ägypten:

 

 

Faktencheck: Was bedeutet es, wenn ein Unternehmen klimaneutral ist?!

Sie kennen doch bestimmt die in der Werbung häufig verwendete Aussage „Wir sind klimaneutral!“. Doch wussten Sie, dass dies nicht unbedingt aussagt, dass ein Unternehmen kein CO2 ausstößt? Unternehmen oder auch Einzelpersonen, die es nicht schaffen, ihre Emissionen vollständig zu reduzieren, können Klimazertifikate erwerben, um ihren Ausstoß an Treibhausgasen auszugleichen. Ein Klimazertifikat gleicht eine Tonne CO2 aus. Da ein Unternehmen, welches nicht „klimaneutral“ ist, es heutzutage schwer auf dem Markt hat, steigt die Nachfrage nach Klimazertifikaten enorm.

 

Der Zusammenhang zwischen Klimazertifikaten und dem ClimaCoin

Der ClimaCoin ist sehr eng mit dem Konzept der Klimazertifikate verbunden. Wie bereits erwähnt geht der Großteil der Transaktionsgebühren, die beim Kauf und Handel von ClimaCoin anfallen, in Umweltfonds. Diese Umweltfonds finanzieren verschiedene Umweltschutzprojekte, die nachweislich Treibhausgasemissionen reduzieren oder erneuerbare Energien fördern. Die erzielten Einsparungen werden in Form von Klimazertifikaten gemessen und dann an die Unternehmen oder Einzelpersonen verkauft, die ihren eigenen CO2-Fußabdruck ausgleichen möchten oder müssen.

 

Warum sollte ich in den ClimaCoin investieren?

Der ClimaCoin bietet eine einzigartige Möglichkeit, Geld zu verdienen und durch die direkte Verbindung zwischen Kryptowährungen und Umweltausgleich gleichzeitig Gutes für die Umwelt zu tun. Doch warum ist der ClimaCoin eine vielversprechende Kryptowährung?

  • Nachhaltige Investition: Durch den Kauf und die Verwendung von ClimaCoin investieren Sie Ihr Geld in Projekte, die den Klimaschutz fördern. Sie tragen aktiv zur Lösung des Klimaproblems bei, ohne auf Renditen zu verzichten.
  • Transparenz: Die Blockchain-Technologie garantiert Transparenz und Nachverfolgbarkeit. Sie können genau sehen, wohin Ihre Investitionen fließen und wie sie zur Umweltverbesserung beitragen.
  • Langfristiges Potenzial: Angesichts der wachsenden globalen Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen und Klimazertifikaten gewinnt der ClimaCoin langfristig an Wert.

 

Fazit

ClimaCoin ist ein vielversprechendes und innovatives Beispiel für die Verbindung von Technologie und Umweltschutz. Es bietet die Möglichkeit, in eine nachhaltigere Zukunft zu investieren, indem es finanzielle Anreize für umweltfreundliches Verhalten schafft.

Insgesamt zeigt ClimaCoin, wie die Blockchain-Technologie genutzt werden kann, um positive Veränderungen in der Welt voranzutreiben. Es ist ein vielversprechendes Projekt, das darauf abzielt, unseren Planeten zu schützen, während es gleichzeitig finanzielle Möglichkeiten bietet. Durch den engen Zusammenhang mit den Klimazertifikaten, dessen Nachfrage weltweit enorm steigt, ist der ClimaCoin eine Anlagemöglichket mit hohem Wachstumspotential.

Möchten Sie mehr über den ClimaCoin erfahren oder denken darüber nach, ClimaCoins zu kaufen? Ich stehe Ihnen gerne für alle Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung und unterstütze Sie natürlich auf Wunsch bei dem Kauf von ClimaCoins.

 

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Die Vernichtung der Konjunktur ist geglückt – und jetzt?

Aktuell ist in der Euro-Zone kaum noch Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Phasenweise war die Wirtschaftsleistung sogar rückläufig und der Kontinent droht im Vergleich zu anderen Wirtschaftsblöcken weiter zurückzufallen. Diese Situation besorgt viele Menschen. Doch warum eigentlich? War das nicht das gewünschte Ergebnis?

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in den letzten Monaten die Zinsen kontinuierlich erhöht, um die Konjunktur zu dämpfen. Man hoffte, dass in einer Rezession die Nachfrage schwächer werden und die Preise entsprechend sinken würden. Der erste Teil dieses Plans ist bereits aufgegangen – die Konjunktur ist nun tatsächlich ins Stocken geraten. Der zweite Teil, nämlich die Preissenkungen, hat sich jedoch nicht erfüllt. Die Preise sind trotz des bereits hohen Niveaus im letzten Jahr, in dem die Preise bereits um 10 Prozent gestiegen sind, um weitere 6 bis 7 Prozent gestiegen. Gelegentlich wird sogar der aktuell niedrigere Inflationswert als Erfolg gefeiert, was jedoch nur Selbstbetrug ist.

 

Die systematische Einschränkung der Kreditfinanzierung schreitet ebenfalls voran. Den Signalen der EZB folgend, haben die Banken die Kreditzinsen drastisch erhöht. Dies hat zur Folge, dass z.B. viele Wohnungskäufer, die vielleicht einen Kredit über 300.000 Euro abzahlen, nun statt der früheren monatlichen Raten von etwa 500 Euro stolze 1800 Euro zahlen müssen. Dieses Geld fehlt dann für den Konsum, der die Konjunktur wiederbeleben könnte. Angesichts der aktuellen Kreditkosten sind sowohl private Verbraucher als auch Unternehmer zögerlich.

 

Die drastische Verteuerung ist jedoch nicht der einzige Grund für den Rückgang der Kreditvergaben. Die Bankenaufsicht hat seit 2004 schrittweise ein System zur Erschwerung von Finanzierungen aufgebaut. Dies begann mit den Basel-II-Regeln im Jahr 2004, wurde 2009 mit Basel III verschärft und seither werden jedes Jahr neue Vorschriften erlassen, die die Finanzierungen zusätzlich erschweren. Das vorherrschende Ziel ist die Risikovermeidung. Dabei wird die Tatsache, dass wirtschaftlicher Erfolg oft Risikobereitschaft erfordert, vehement ignoriert.

 

Die EU-Kommission trägt durch die Förderung der Nachhaltigkeit ebenfalls zur wirtschaftlichen Bremse bei. Banken und Versicherungen werden angehalten, hauptsächlich grüne Investitionen zu finanzieren und andere zu meiden. Diese Politik hat zwei negative Auswirkungen:

 

  1. Investitionen sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Sie lösen eine Nachfrage aus und steigern die Wettbewerbsfähigkeit der investierenden Unternehmen.
  2. Die Betonung grüner Projekte verdrängt andere, ebenfalls interessante Vorhaben. Die Finanzierung solcher Projekte erfordert die Einhaltung der oft komplexen und unklaren Nachhaltigkeitsrichtlinien der EU-Kommission. Diese Politik erstickt unternehmerische Initiative.

 

Die Freiheit der Unternehmensführung, Investitionen nach eigenem Ermessen durchzuführen, wurde stark eingeschränkt. Die staatliche Lenkung der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit erinnert an sowjetische Planwirtschaft und wird von den Beamten der Banken- und Versicherungsaufsicht umgesetzt. Die EU-Kommission ist in ihrem grünen Eifer konsequent und setzt alles daran, Unternehmen zur Nachhaltigkeit zu zwingen.

 

Die Lieferkettenverordnung, die derzeit in den EU-Staaten umgesetzt wird, zwingt Unternehmen dazu, sicherzustellen, dass ihre Lieferanten nachhaltig und umweltfreundlich agieren. Das Netz der Nachhaltigkeit wird immer dichter. Der giftige Cocktail aus einem überregulierten Finanzierungssystem, hohen Zinsen und einseitiger staatlicher Lenkung zugunsten der Nachhaltigkeit bildet eine perfekte wirtschaftliche Bremse, die die Euro-Zone derzeit lähmt.

 

Die Wirtschaftsleistung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), hängt stark von der Motivation und dem Engagement der Einzelpersonen ab. Die psychische Verfassung der Bevölkerung, Stimmung, Kreativität und Neugier sind zwar keine direkten Faktoren im BIP, haben aber einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Während der Corona-Krise und der anschließenden Inflationswelle wurden diese Elemente allerdings durch großzügige staatliche Subventionen neutralisiert. Die Menschen begannen zu glauben, dass ihre eigene Leistung unwichtig sei, da der Staat für alles sorgen würde.

 

Als die Energiepreise aufgrund des Ukraine-Konflikts explodierten und zu Inflation führten, griff der Staat erneut ein und milderte die Belastungen durch Subventionen ab. Diese Fürsorgepolitik sollte den Bürgern helfen, führte jedoch stattdessen zur Trägheit und untergrub die Leistungsbereitschaft. Die Menschen vergaßen ihre Fähigkeit, in schwierigen Zeiten neue Ideen zu entwickeln und innovative Lösungen zu finden.

 

Die Behandlung der Menschen als hilfsbedürftige Wesen hat sie tatsächlich zu träge gemacht. Möglicherweise ist die aktuelle Wirtschaftsschwäche keine Katastrophe, sondern könnte die Menschen dazu inspirieren, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und das BIP wieder auf den Wachstumspfad zu führen.

 

Der Ruin der Konjunktur erfolgt im Interesse von zwei mächtigen Treibern: Die Währungspolitik hofft auf geringe Nachfrage, die Preissenkungen erzwingt und durch Zinserhöhungen die Inflation steigert. Die Grünpolitik hofft auf eine schwache Nachfrage, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Umwelt zu schützen.

 

In jeder Wirtschaftsphase gibt es Unternehmen, die scheitern und dadurch Arbeitsplätze verloren gehen. Diese Verluste können nur durch Wachstum ausgeglichen werden, das durch die Gründung neuer Unternehmen und innovative Initiativen bestehender Unternehmen entsteht. Ohne Wachstum führen Insolvenzen nur zu einem Rückgang der gesamten Wirtschaftsleistung, was den Lebensstandard beeinträchtigt und die Armut erhöht.

 

Insgesamt sind die Währungs- und Grünenpolitik problematisch, da die Politik dazu dienen sollte, das Wohlergehen der Menschen zu fördern. Ironischerweise trägt die Inflation selbst aber dazu bei, die Ziele dieser Politiken zu erreichen. Gestiegene Preise führen dazu, dass Konsumenten und Investoren weniger kaufen, was die Anbieter zu Preissenkungen zwingt und den Ressourcenverbrauch reduziert. Die beste Erfolgsgarantie ist das freie Spiel der Marktkräfte und die Intelligenz der Menschen. Wirtschaftslenkung ist in der Regel eine weniger effektive Methode.

 

Die Wirtschaftslenkung ist nicht nur vorstellbar, indem man detaillierte, komplizierte Vorschriften produziert, die die Anwender verzweifeln lassen. Als wirksame Methode hat sich die steuerliche Investitionspeitsche erwiesen. Das Prinzip ist einfach: Investiere, und deine Steuerlast wird gesenkt. Wenn du nicht investierst, zahlst du höhere Steuern. Diese Methode hat sich in der Wirtschaftsgeschichte als Motor für Konjunktur erwiesen. Sie hat aber aus Sicht der Wirtschaftslenker den Nachteil, dass es den Firmenleitungen überlassen bleibt, welche Investitionen vorgenommen werden. Die Dirigenten, die von der Weisheit ihrer Vorschriften überzeugt sind, misstrauen den Entscheidungen der Unternehmer und befürchten, dass die Steuervorteile für Fehlinvestitionen missbraucht werden, die weder dem Unternehmen nützen noch den politisch vorgegebenen Zielen entsprechen. Im Endeffekt soll es nur Steuervorteile geben, wenn ein Umweltamt die jeweils zur Debatte stehende Investition als grün und nachhaltig bestätigt.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Staat weniger regulieren sollte, um das Wirtschaftswachstum wieder anzukurbeln. Es bleibt abzuwarten, ob die politischen Entscheidungsträger in Berlin diese Sichtweise teilen werden.

 

BRICS-Konferenz in Südafrika – Kommt die Goldwährung?

Die BRICS-Staaten könnten schon bald eine eigene goldgedeckte Währung ins Leben rufen. Das erwarten bereits viele, auch ich. Doch wie realistisch ist das?!

Neben China, Russland, Indien, Brasilien und Südafrika werden zum 01.01.2024 die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Iran, Ägypten, Argentinien und Äthiopien als neue Mitglieder in die BRICS-Staaten aufgenommen. Das bedeutet, dass 40 % der weltweiten Ölreserven in einem Bündnis gegen die USA stehen.

Als Reservewährung ist der Dollar schon länger auf dem Rückzug: Statt über 70 Prozent wie noch im Jahr 2000 macht er heute nur noch 58 Prozent der Devisenreserven ausländischer Zentralbanken aus. Zwar ist der Greenback nicht zuletzt aufgrund der Dominanz der US-Finanzmärkte nach wie vor die klare Weltleitwährung, aber im Welthandel ist bereits eine gewisse Abkehr der Länder des globalen Südens vom US-Dollar zu beobachten. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch das „Einfrieren“ der russischen Dollar-Devisenreserven – ein Akt, der das Vertrauen in die Leitwährung nachhaltig schädigt und Bestrebungen zur Währungsdiversifizierung ausgelöst hat. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Ankündigung Saudi-Arabiens, seine Ölexporte nach China künftig nur noch in Yuan abzurechnen.

 

Die Trümpfe des globalen Südens

Eine eigene BRICS-Handelswährung wäre von enormer Tragweite. Die Gründungsnationen Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sind fünf der wichtigsten Schwellenländer außerhalb Südostasiens. Mit dem bevorstehenden Beitritt von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Iran, Argentinien, Ägypten und Äthiopien wird das erweiterte BRICS-Bündnis ein noch größeres wirtschaftliches Gewicht haben als bisher. Es repräsentiert dann 47 Prozent der Weltbevölkerung und 37 Prozent der Weltwirtschaftsleistung in Kaufkraftparitäten. Längst hat man auch eigene Strukturen wie die „New Development Bank“ geschaffen.

Nicht zu vergessen: Der neue BRICS-Block ist eine absolute Rohstoffmacht. Durch die Aufnahme des Irans und der beiden größten Golfstaaten vereint der Staatenbund nun den Löwenanteil der weltweiten Öl- und Gasversorgung. Auch Russland, China und Brasilien sind wichtige Fördernationen. Zudem sind mit Brasilien, Indien, China, Russland und Argentinien nun fünf der größten Getreideproduzenten dabei. Und allein das Reich der Mitte dominiert den Abbau von Kupfer, Kobalt, Lithium und seltenen Erden.

Vor dem Gipfel hatten fast 40 weitere Länder ihr Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet. Würden alle diese Länder aufgenommen, hätte dieser riesige BRICS-Block mehr Goldreserven als die USA. Die BRICS-Staaten haben in den vergangenen Monaten massiv Gold gekauft. Allen voran China.

Die Frage ist, wie die BRICS-Staaten einen neuen Goldstandard gegen diesen riesigen Goldbestand der USA (wenn es ihn denn wirklich gibt, denn er wurde seit über 50 Jahren nicht mehr gezählt) etablieren wollen. Mit der Einführung einer eigenen goldgedeckten Handelswährung würde man vor allem den Dollar angreifen wollen, aber hier sind die USA in einer komfortablen Situation. Am wahrscheinlichsten ist, dass die BRICS-Staaten Gold auf dem freien Markt kaufen, um einen halbwegs glaubwürdigen Goldstandard zu etablieren. Dies würde den Goldpreis in die Höhe treiben und die Goldreserven der USA deutlich aufwerten.

 

Ein mögliches neues Goldhandelsregime

Bräuchten die BRICS-Staaten überhaupt mehr Goldreserven, als sie ohnehin schon halten? Der Bankenexperte Markus Krall verneint und erklärt dies wie folgt: Durch den Handelsbilanzüberschuss der fünf Gründerstaaten von umgerechnet rund 900 Milliarden Dollar – der übrigens vor allem auf das Konto Chinas geht – müssten die BRICS-Mitglieder nur verlangen, dass ihre Exporte in Goldwährung bezahlt werden. Aus dem Überschuss würden beim aktuellen Goldpreis netto rund 14.000 Tonnen Gold nach China, Russland und Co. fließen. Markus Krall hält es für plausibler, dass ein solches Handelsregime schrittweise eingeführt wird (erst etwa für 20 Prozent der Exporte und dann schrittweise mehr), weil vor allem die Chinesen ansonsten ihre Exportwirtschaft zu stark gefährden würden. In der Folge würde sich der Goldpreis laut Krall verzehnfachen und die BRICS-Handelswährung zur neuen Weltleitwährung aufsteigen.

Eine reine Handelswährung hätte auch negative Effekte, da die ungedeckten Papierwährungen etwas an Bedeutung verlieren würden. Nicht genau plan- und steuerbaren wirtschaftlichen Folgeeffekten dürften vor allem der chinesischen Führung ein Dorn im Auge sein. Zudem sind die politischen Konfliktpotenziale innerhalb des Bündnisses zwischen dem großen Defizitland Indien und dem großen Überschussland China durchaus bedrohlich. Die beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Welt sind Partner und Kontrahenten zugleich und befinden sich schon jetzt in ständigen Handels- und Grenzstreitigkeiten. Ob eine gemeinsame Handelswährung eher verbindend oder spaltend wirken würde, ist unklar.

Im Zentrum könnte die Gründung einer BRICS-Bank stehen, die zunächst durch Goldeinlagen der BRICS-Zentralbanken kapitalisiert wird. „Die BRICS-Bank könnte daraufhin Kredite gewähren in BRICS-Gold (etwa an Exporteure aus dem eigenen Länderkreis beziehungsweise an Güterimporteure aus dem Ausland). Nachfolgend kann die BRICS-Bank auch weitere Goldeinlagen entgegennehmen von internationalen Investoren, die auf diesem Wege BRICS-Gold-Depositen beziehungsweise Anleihen halten, die die BRICS-Bank ausgibt, um ihr Kreditgeschäft zu finanzieren.“ Vor allem die Golfstaaten dürften sich darüber freuen. Sie haben erst vor rund 15 Jahren ihre Liebe zum Gold entdeckt und könnten nach und nach ihre Dollarreserven abbauen und ihre Goldreserven weiter ausbauen.

Bis die entsprechenden Verträge abgeschlossen und die notwendige Zahlungsinfrastruktur aufgebaut wäre, würden Jahre vergehen. Und selbst dann bliebe die Vertrauensfrage. Der US-Dollar ist seit einem Jahrhundert etabliert und mit massiven Netzwerkeffekten verbunden, während die BRICS-Währung bei Null anfängt. Der chinesische Kapitalmarkt ist trotz Lockerungen nach wie vor teilweise abgeschottet, der Yuan nicht vollständig frei konvertierbar und der inländische Anleihemarkt bei weitem nicht so entwickelt und liquide wie in den USA. Wie viel Vertrauen hat der Markt tatsächlich in China, Russland, Indien oder Saudi-Arabien, insbesondere in Bezug auf wichtige Rahmenbedingungen wie Vermögensschutz und unternehmerische Freiheit?

 

Kommt stattdessen eine Rohstoffwährung? 

Das Dollar-dominierte Geldsystem hat die Weltwirtschaft in Zeiten von Globalisierung und Industrie 3.0 trotz aller Schuldenprobleme finanziert. Aber es war nicht dafür gemacht, in einer multipolaren Weltordnung zu funktionieren. Die Hegemonie des Dollars ist eindeutig vorbei. Allerdings spricht vieles dagegen, dass – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt und in absehbarer Zeit – eine neue BRICS-Goldwährung als konkurrierende Handelswährung entstehen wird.

Realistischer erscheint eine gemeinsame Handelswährung, die durch einen ganzen Korb von Rohstoffen (Edelmetalle, Getreide, Metalle) gedeckt ist. Wie oben ausgeführt, könnte der erweiterte BRICS-Block in Zukunft den Rohstoffmarkt dominieren. Wenn alle Mitglieder an einem Strang ziehen und die finanzielle Infrastruktur so weit ist, könnte man es sich perspektivisch vielleicht leisten, Zahlungen in Dollar einfach zu verweigern. Die USA könnten allerdings durch ihren starken Binnenmarkt einen Teil der negativen Folgen abfedern.

Auf der letzten Konferenz in Jackson Hole hat die Fed beschlossen, die Zinsen in den USA im September noch einmal anzuheben, zwar nur um 0,25%, aber es geht weiter nach oben.

Die großen Unternehmen sind alle in Dollar verschuldet, d.h. der Schuldendienst wird immer teurer. Die USA glauben, anderen damit mehr zu schaden als dem eigenen Land.

Es bleibt also spannend an der Währungsfront. Ich persönlich sichere mich lieber mit Gold und Silber ab. Denn Papier ist bekanntlich geduldig.

 

Besuch im Silberbergwerk: Eine Reise in die Geschichte des Wertes

Ein verregneter Tag im Urlaub kann manchmal zu unerwarteten Entdeckungen führen. So erging es meiner Frau und mir kürzlich in Tirol, als wir uns auf Grund des nicht aufhörenden Regens entschieden, ein Silberbergwerk in der Nähe von Schwaz zu besuchen. Da ich mich beruflich mit Silber beschäftige, war meine Neugierde natürlich sofort geweckt. Was wir dort erfahren haben, hat uns nicht nur über die faszinierende Geschichte des Edelmetalls aufgeklärt, sondern auch über die Macht und den Einfluss, den es über die Jahrhunderte hinweg hatte.

 

Mit einer Gruppe von ca. 18 anderen Personen sind wir mittels einer Grubenbahn in die Tiefe des Bergwerks gefahren – etwa 800 Meter hinab. Dort eröffnete sich uns eine Welt aus engen Gängen und dunklen Höhlen. Die gesamte Länge dieser Gänge beträgt erstaunliche 500 Kilometer, und die Bauzeit erstreckte sich über 26 Jahre. Doch die eigentliche Sensation war ein riesiges Holzrad mit einem Durchmesser von 10 Metern, das in 22 Jahren Bauzeit gefertigt wurde und Millionen Liter Wasser nach oben befördern konnte. Diese Technik war notwendig, um den Herausforderungen des Bergbaus in großen Tiefen gerecht zu werden.

 

Die Geschichte des Bergwerks reicht weit zurück in das Mittelalter. In der Blütezeit des Silberbergbaus um 1500 war Schwaz das Montanzentrum Europas. Ganze 85% des weltweit produzierten Silbers stammten aus dieser Stadt, was sie zu einem der reichsten Orte Europas machte. Die reichen Handelsfamilien, die aus diesem Silber ihren Einfluss schöpften, hatten sogar maßgeblichen Einfluss auf die Politik Europas und die Entdeckungen der Neuen Welt.

 

Während des 15. und 16. Jahrhunderts war Schwaz die größte Bergbaumetropole Mitteleuropas und zählte mit 20.000 Einwohnern nach Wien zu den größten Ortschaften im Habsburgerreich. Die Menge von 15,7 Tonnen Brandsilber, die im Jahr 1523 gefördert wurde, machte zu dieser Zeit 85% des weltweit geförderten Silbers aus. Die Besonderheit des geförderten Fahlerzes führte dazu, dass auch eine große Menge an Kupfer gewonnen wurde, das frei auf dem Markt verkauft werden konnte. Diese Faktoren trugen dazu bei, dass die anfänglich einheimischen Gewerken nach und nach von finanzkräftigen ausländischen Handelsfamilien abgelöst wurden, darunter die berühmten Fugger und Manlich aus Augsburg.

 

So wurde aus Silber Geld 

Der Silberbergbau hatte nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, sondern prägte auch die Währungsgeschichte. Der „Taler“, der im Haller Münzamt geprägt wurde, wurde zu einer der ersten hochwertigen Silbermünzen und fand als Währung in ganz Europa Verwendung. Die Bezeichnung „Taler“ leitet sich vom Ort Joachimstal ab, wo die Grafen von Schlick diese Münzen prägten. Diese Münze lebt heute noch in Form des Dollars fort – ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Werte und Währungen im Laufe der Zeit transformieren können. Ich selbst durfte einen Taler aus 999,7 / 1000 Anteilen Silber in dem Silberbergwerk schlagen (siehe Bild der Münze und das Zertifikat).

Zertifikat Schwazer Silberbergwerks TalerSchwazer Silberbergwerks Taler

Besuch im Silberbergwerk Schwaz

 

 

 

 

 

 

Persönlich habe ich viel aus diesem Besuch mitgenommen. Silber ist seit Jahrhunderten ein begehrtes Tauschmittel und die „Eliten“ schaffen sich damit nach wie vor Macht und Einfluss. Heutzutage mag der Wandel von Gold- und Silbermünzen zu Papiergeld und digitalen Währungen das Spiel verändert haben, doch der Kern bleibt derselbe: Werte werden von vielen kleinen Taschen in die wenigen großen verschoben.

 

Heute müssen wir nicht mehr tief in ein Bergwerk hinabsteigen, um Silber zu besitzen. Wir können physischem Silber und Gold einfach erwerben. Dadurch haben wir die Möglichkeit, uns außerhalb des Papiergeldsystems abzusichern. Es gab schon viele Geldsysteme, aber immer nur eine Art von Gold und Silber. Während die Menschen in der Region Tirol nur wenig über ihre glorreiche Silbervergangenheit wissen (gewollt), bleibt die Tatsache bestehen, dass Silber über die Jahrhunderte hinweg einen immensen Einfluss auf die Wirtschaft und die Finanzwelt hatte und hat.

 

 

Der offizielle Warenkorb verfälscht die Realität der Inflation

Die Inflation in Deutschland nimmt bedrohlich zu und bleibt hartnäckig auf einem hohen Niveau. Waren und Dienstleistungen kosteten laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch trotz dieser alarmierenden Zahlen wird die wahre Teuerungsrate systematisch unterschätzt. In diesem Blogbeitrag zeige ich auf, wie die offiziellen Inflationsstatistiken mit Hilfe eines veränderten Warenkorbs die tatsächlichen Preissteigerungen verschleiern. Dabei werden unter anderem Preistreiber untergewichtet und Qualitätsverbesserungen einiger Produkte miteinberechnet. Die wahre Inflation könnte doppelt bis dreimal so hoch sein wie offiziell angegeben. Doch es gibt eine Lösung, die so alt ist wie die Menschheit selbst: Gold und Silber als Absicherung gegen die Geldentwertung.

Der Basiseffekt (Wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs und extrem hohe Energiepreise), in dessen Folge die monatlichen Preissteigerungen relativ zum Vorjahr geringer ausfielen, wird im Winter noch stärker durchschlagen und erst dann langsam verpuffen. Die bald zu erwartende Unterschreitung der Marke von 6 Prozent sollte aber niemanden zu Jubelschwüngen veranlassen. Das liegt einerseits an der uralten Inflations-Weisheit, die jeder im Alltag nachvollziehen kann: Eine geringere Inflationsrate bedeutet, dass die Preise zwar in geringerem Maße als vorher, aber weiterhin steigen und nicht, dass sie sinken.

Andererseits muss man die Mess-Akrobatik der Statistiker berücksichtigen. Anfang 2023 sank die durchschnittlich gemessene Preissteigerungsrate auch deshalb, weil der offizielle Warenkorb nun auf vermeintlich neuen Konsumgewohnheiten basiert. Der Verbraucherpreisindex (VPI) wird alle fünf Jahre auf ein neues Basisjahr umgestellt und im Zuge dessen der Warenkorb angepasst.

Die vorletzte Umstellung erfolgte für das Basisjahr 2015. Das Corona-Jahr 2020 stellte für das Statistische Bundesamt eine besondere methodische Herausforderung dar, weil das Konsumverhalten „untypisch“ gewesen sei. Aus diesem Grund wurde für die Ermittlung der Gewichtung im Warenkorb ein Mittelwert der Jahre 2019 bis 2021 verwendet. Folgender Chart zeigt den neuen Warenkorb mit groben Produkt-Kategorien.

 

Die Manipulation des Warenkorbs

Der Warenkorb, auf dem die offizielle Inflationsrate basiert, wird alle fünf Jahre neu angepasst. Dabei wurden zuletzt Energiekosten und Ausgaben fürs Wohnen geringer gewichtet, während andere Güter mit geringeren Preissteigerungen eine höhere relative Gewichtung erhielten. Diese sogenannten „Substitutions-Effekte“ führen dazu, dass die tatsächlichen Preissteigerungen unterschätzt werden. Auch unterstellte Qualitätsverbesserungen einzelner Produkte verzerrten die Messung der Inflation.

 

Preistreiber werden systematisch untergewichtet

Man unterstellt jetzt, dass Energie aufgrund der massiv erhöhten Preise von Öl, Gas und Strom eingespart wird und deshalb nehmen Energiekosten im neuen Warenkorb einen kleineren Anteil als vorher ein. Geringer gewichtet werden auch die Ausgaben fürs Wohnen. Stattdessen bekommen andere Güter, die nicht so viel teurer geworden sind, eine höhere relative Gewichtung. Die Bürger können sich von diesem postulierten „Substitutions-Effekt“ allerdings nichts kaufen, weil sie insgesamt natürlich viel weniger im Geldbeutel haben – auch wenn tendenziell Energie eingespart wurde.

Im jährlich neu gewichteten Harmonisierten Verbraucherpreisindex (ein leicht vom VPI abweichender Index, der eine europaweite Vergleichbarkeit anstrebt) werden 2023 „Ausgaben für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ um satte 34,5 Prozent geringer gewichtet als im Vorjahr. Die Abstufung beruht hauptsächlich auf dem oben erläuterten Substitutionseffekt, der gerade in diesem Gesamtbereich wenig Sinn ergibt. Die Ausgaben für Miete, Strom oder Wasser können nur begrenzt gedrosselt werden und sind teilweise nicht ersetzbar.

Die Gewichtungen im Warenkorb werden durch ein kompliziertes Mischverfahren aus Sekundär-Statistiken ermittelt. Bei Lebensmitteln-Produkten beispielsweise könnten Statistiker die Anteile theoretisch nach Belieben hin und herschieben, bis hier eine halbwegs niedrige Preissteigerung herauskommt (sofern denn eine Manipulationsabsicht besteht, die wir niemandem pauschal unterstellen möchten).

Wenn die Preistreiber unter- und die Ladenhüter übergewichtet werden, dann wird die Inflation zwangsläufig systematisch unterschätzt. Das statistische Bundesamt kategorisiert solche Substitutions-Anpassungen im hauseigenen Qualitätsbericht unter „methodischen Verbesserungen“ und gibt offen zu, dass die Implementierung solcher Methoden zu „deutlichen Abweichungen“ im Ergebnis führen kann.

Relevant ist für den einzelnen Bürger letztlich kein willkürlicher Index der Lebenshaltungskosten, sondern die Kaufkraft des Geldes im Alltag. Lebensnotwendiges wie Lebensmittel, Heizung und Strom bei explodierenden Preisen dieser Güter geringer zu gewichten, ist letztlich nur ein Taschenspieler-Trick, um den wahren Kaufkraftverlust der Bevölkerung zu verschleiern. Den Anteil der Mietkosten zu verringern, ist besonders problematisch, denn hier haben viele Bürger keine Möglichkeit zu sparen. Auch die Nicht-Berücksichtigung Vermögenspreisen sorgt für Verzerrungen.

Ein weiterer Trick sind unterstellte Qualitätsverbesserungen einzelner Produkte, die von reinen Preissteigerungen zu trennen seien. Was bei der Leistungsfähigkeit technischer Geräte noch halbwegs Sinn ergibt, ist schon bei Lebensmitteln fragwürdig (jeder Konsument hat hier andere Vorlieben) und wird bei Möbeln, Kleidung oder Büchern vollkommen ad absurdum geführt. Man könnte behaupten, dass heutige Autos gar nicht wirklich teurer sind als diejenigen von vor zehn Jahren, sondern dass die ganze eingebaute moderne Elektronik einen Qualitätsanstieg begründet, der sich entsprechend in höheren Preisen zeigt.

Im Qualitätsbericht des statistischen Bundesamtes heißt es wörtlich: „So werden […] beispielsweise Änderungen der Mengen und Qualitäten bei den erfassten Gütern aus den Preisentwicklungen herausgerechnet. Dies erfolgt unter Verwendung international anerkannter Methoden und liefert in den meisten Fällen zufriedenstellende Ergebnisse.“ In den meisten Fällen. Also nicht immer. Einige Wirtschaftszweige – zum Beispiel bestimmte Finanzdienstleistungen – werden wohl aus diesem Grund überhaupt nicht berücksichtigt.

 

Ist die Inflationsrate in Wahrheit doppelt bis dreimal so hoch?

Die gesamte Messmethodik ist fragwürdig. Woher sollen die Statistikämter überhaupt wissen, was genau die durchschnittlichen Konsumvorlieben der Bevölkerung sind? Bei einer so großen Angebotspalette, wie es sie heutzutage gibt, ist das nahezu unmöglich. Im offiziellen Warenkorb werden aktuell circa 650 unterschiedliche Güter und Dienstleistungen berücksichtigt. Hinzu kommt, dass jeder einzelne Mensch andere Konsum-Präferenzen hat und somit ein „repräsentativer“ Warenkorb gar nicht existieren kann.

Die von den Verbrauchern persönlich erlebten und gefühlten Preissteigerungsraten weichen stark von den veröffentlichten ab. Wer aufmerksam tanken geht oder mit offenen Augen im Supermarkt einkauft, der weiß womöglich mehr über die Inflation als die Statistiker mit ihren Warenkorb-Berechnungen. Allein bei Lebensmitteln kommt der Autor dieser Zeilen auf eine persönlich gemessene Inflation von grob 50 Prozent innerhalb der letzten zwei Jahre.

Trotz aller Probleme mit ihrer Aussagekraft gilt die mit Hilfe des Warenkorbs gemessene Inflationsrate als unbedingte Wahrheit und hat dementsprechend einen erheblichen Einfluss in der Wirtschaftswelt. Der VPI spielt etwa eine große Rolle bei der Anpassung des Mindestlohns, Tarifverhandlungen und indexabhängigen Mieten.

Das ist eine heikle Angelegenheit. Die Zahlenspielereien in den offiziellen Inflationsstatistiken mögen harmlos beginnen und rein methodisch ohne jeden Manipulationsgedanken erfolgen. Aber im Laufe der Jahrzehnte kann sich eine gewaltige Messlücke auftürmen. Langzeit-Daten gibt es etwa in den USA, wo die bekannte Analyse-Website „Shadowstats“ jährlich die aktuell gemessene Inflationsrate mit der Rate vergleicht, die sich bei der Verwendung des Warenkorbs von 1980 ergeben würde. Ergebnis: Eine systematische Unterschätzung der Inflationsrate um den durchschnittlichen Faktor 2.

Ein ähnlicher Unterschätzungs-Faktor dürfte auch für Deutschland greifen. Aktuell ergäbe das eine Inflation von knapp 13 Prozent, was deutlich näher an der Zahl liegt, welche die meisten Menschen als „gefühlte“ Inflation benennen. Einer Analyse des Kreditversicherers Allianz Trade zufolge liegt diese gefühlte Inflation in Deutschland bei 18 Prozent, was sogar einer Verdreifachung der offiziellen Rate entspräche.

„Das ist nicht unerheblich, denn die gefühlte Inflation beeinflusst das Handeln der Verbraucher stark, zum Beispiel beim Kaufverhalten. Diese Diskrepanz spielt also gerade für die Wirtschaft und die Unternehmen sowie für die Zinspolitik eine wichtige Rolle“, heißt es in dem Bericht. Betriebe müssen eine Ahnung von der wahren Inflationsrate haben, um überhaupt noch vernünftig die in Zukunft zu erwartenden Kosten und inflationsbereinigte (reale) Gewinne oder Verluste kalkulieren zu können. Je höher die Inflation, umso relevanter wird das.

Manche Unternehmen meinen tatsächlich, es besser zu wissen als die Regierungs-Statistiker. Heutzutage nutzen Logistikfirmen häufig einen vertraglichen „Dieselfloater“, wodurch die Transportpreise teilweise an Treibstoffpreise gekoppelt werden. Es wird auch seine Gründe haben, dass viele Banken seit Jahrzehnten ihre eigenen Inflations-Schätzungen vornehmen.

 

Der wahre Ursprung der Inflation

Ökonomen der Österreichischen Schule vermeiden jegliches statistische Hickhack und definieren Inflation als rein monetäres Phänomen. Eine überproportionale Geldmengenausweitung führt zur Geldentwertung und senkt die Kaufkraft des Geldes. Die offiziellen Inflationsstatistiken unterschätzen diese Entwicklung systematisch. Analysen zeigen, dass die „gefühlte“ Inflation in Deutschland etwa bei 18 Prozent liegt, was einer Verdreifachung der offiziellen Rate entspricht.

Vor drei Jahren reagierten die Notenbanken auf die Coronakrise mit Leitzinssenkungen und einer der größten Geldspritzen aller Zeiten. Die Bilanzen der amerikanischen Fed und der europäischen EZB wurden auf dem Zenit um 4.800 Milliarden Dollar (plus 115 Prozent) beziehungsweise 4150 Milliarden Euro (plus 88 Prozent) ausgeweitet, während sich die kumulierten Steigerungsraten der offiziellen Verbraucherpreise seitdem nur um jeweils rund 17 Prozent erhöhte. In Deutschland verteuerten sich Lebensmittel selbst nach den zweifelhaften offiziellen Statistiken um 34 Prozent.

Momentan sinkt die Geldmenge wieder, aber was bedeutet das für die Zukunft? Vieles deutet darauf hin, dass die Inflationsrate in der Vergangenheit systematisch unterschätzt wurde. Man bedenke auch: Die Nullzinspolitik und Gelddruck-Experimente liefen bereits viele Jahre vor Corona und hinterließen kaum Spuren in der offiziellen Inflationsstatistik. Die Betrachtung der österreichischen Schule macht nur langfristig in der Rückschau Sinn und kann schon gar nicht Preissteigerungsraten für einzelne Produktkategorien messen oder prognostizieren.

Was aber sehr wahrscheinlich zutrifft, ist folgendes: Die „echte“ Alltags-Inflation ist locker zweistellig und selbst wenn die offiziellen Statistiken wieder ein Erreichen der (übrigens ebenfalls ziemlich willkürlichen) Zielinflation von 2 Prozent ausweisen, sind die Preiserhöhungen immer noch ein großes Problem für die Bürger.

Die Lösung: Gold und Silber als Inflationsschutz

Die Historie zeigt, dass Papiergeldsysteme immer wieder an Wert verloren haben. Gold und Silber hingegen sind wahre Werte und existieren außerhalb des Geldsystems. Der Goldpreis hat sich seit der Existenz des Euro beispielsweise versiebenfacht. Anleger suchen vermehrt nach Alternativen zur Geldanlage, um der Inflation zu entgehen. China hat in den letzten Monaten massiv Gold gekauft, und auch andere Länder setzen vermehrt auf diese Edelmetalle als Absicherung. Zum Ende August ist die nächste Sitzung der sogenannten „BRICS-Staaten“ anberaumt. Mal sehen was dann passiert.

 

Fazit

Die offiziellen Inflationsstatistiken beruhen auf einem verfälschten Warenkorb und unterschätzen die wahre Preissteigerung deutlich. Die Inflation könnte doppelt bis dreimal so hoch sein wie offiziell angegeben. Gold und Silber bieten eine bewährte Möglichkeit, sich vor der Geldentwertung zu schützen. In Zeiten der steigenden Inflation gewinnt dieser Inflationsschutz zunehmend an Bedeutung. Daher lautet unsere Empfehlung: Anleger sollten sich daher überlegen, in Edelmetalle zu investieren, um ihre Kaufkraft zu erhalten und sich vor den Auswirkungen einer zunehmenden Geldentwertung zu schützen. Sprechen Sie uns gerne an, falls Sie mehr über das Thema erfahren möchten oder eine unverbindliche Beratung wünschen.

 

 

Betrugsfall auf Tradingplattform: Die Gefahr von Gier und Gutgläubigkeit

In der heutigen Zeit müssen wir uns immer mehr vor Betrugsmaschen in Acht nehmen. Betrüger entwickeln sich immer weiter und sind kreativ, wenn es darum geht, den Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ein vor kurzem aufgetretener Vorfall hat dies auf schmerzhafte Weise verdeutlicht. Eine unserer Kundin, die ihrem vermeintlich sicheren Instinkt folgte, geriet in die Fänge eines Betrugs auf einer Tradingplattform. Dieser Vorfall verdeutlicht wieder einmal, wie wichtig es ist, rationale Entscheidungen zu treffen und sich nicht von großartigen Versprechungen blenden zu lassen.

 

Der verlockende Köder

Unsere Kundin stieß im Internet auf eine Tradingplattform der Allianz, bei der sie sich mit einem sicheren Gefühl anmeldete. Kurz darauf wurde sie von einem Agenten kontaktiert, der sich als Richard Feledy ausgab. Mit dem Logo der Allianz und einem vermeintlich sicheren Anlageangebot vermittelte er ein Bild von Vertrauenswürdigkeit und Seriosität. Unsere Kundin überwies daraufhin voller Zuversicht 2000 €, um von den versprochenen Gewinnen zu profitieren. Doch dann begann auch schon der Albtraum. Unsere Kundin wurde unaufhörlich mit Anrufen bombardiert, in denen es hieß, sie habe angeblich bereits immense Gewinne verzeichnet. Innerhalb weniger Stunden stiegen die Gewinne von 15.000 € auf 35.000 €. Doch es gab einen Haken: Um den vollen Gewinn zu erhalten, wurde von ihr verlangt, weitere 3900 € zu überweisen. Langsam keimte ein ungutes Gefühl in ihr auf.

 

Völlig aufgelöst wandte sich unsere Kundin schließlich an mich und wollte wissen, was ich von der ganzen Geschichte halte. Nachdem ich mir den Chatverlauf ansah, konnte ich sofort erkennen, dass hier etwas nicht stimmte. Seriöse Tradingplattformen versprechen keine derartigen Gewinne. Ein guter Monatsertrag liegt in der Regel bei rund 1 %. Dann recherchierte ich nach Richard Feledy und siehe da, den Mann gibt es wirklich! Er ist allerdings Chef der Allianz in Australien und führt sicherlich keine Tradinggespräche am Telefon… Es war offensichtlich, dass hier ein Betrug vorlag. Also schicke ich unsere Kundin auf direktem Weg zur Polizei.

 

Die bittere Bilanz und Lehre aus dem Vorfall:

Die Bank konnte die zweite Überweisung zum Glück noch aufhalten. Doch die ersten 2000 € waren unwiederbringlich verloren. Dieser Vorfall sollte unserer Kundin und uns allen als Warnung dienen, wie schnell und schmerzhaft die Gier und Gutgläubigkeit uns täuschen kann. Die wichtigste Lehre, die wir aus diesem Vorfall ziehen können, ist die Abschaltung unserer Gier und das Aktivieren unseres Verstandes. Bevor wir in etwas investieren, das wir nicht vollständig verstehen, sollten wir uns an einen seriösen Berater wenden. Rationale Entscheidungen und eine fundierte Informationsbeschaffung sind unerlässlich, um Betrug zu vermeiden. Verlassen Sie sich nicht auf vage Versprechungen und seien Sie skeptisch gegenüber außergewöhnlichen Gewinnversprechen. Vor allem sollten Sie niemals am Telefon oder auf unbekannten Plattformen persönliche und finanzielle Informationen preisgeben.

 

Fazit:

Der Fall unserer Kundin verdeutlicht, dass Gier und Gutgläubigkeit gefährliche Begleiter sein können. Es ist wichtig, die Warnzeichen zu erkennen und mit Bedacht zu handeln. Vertrauen Sie auf Ihren Verstand und lassen Sie sich nicht von verlockenden Angeboten blenden. Wenn etwas zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich auch nicht wahr. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie sich gründlich, bevor Sie Ihre finanziellen Entscheidungen treffen. Der Schutz vor Betrug liegt in unserer eigenen Verantwortung.

 

Wenn Sie auf ein Anlagekonzept spekulieren wollen, kaufen Sie lieber Silber. Da es unterbewertet und ausverkauft ist und in der Industrie verbraucht wird, wird es sicher um 300 % steigen. So viel steht fest. Ich kann Ihnen nur nicht sagen, wann der Wertanstieg eintreten wird. Denn das kann niemand genau sagen.

 

Vereinbaren Sie mit mir ein Beratungsgespräch, bei dem ich Ihnen mit Sicherheit keine kuriosen Anlagenkonzepte mit gigantischen Gewinnen verspreche, sondern eine fundierte Beratung rund um das Thema Finanzen und Anlagen gebe.

 

Eine Reise zum Silber mit neuesten Erkenntnissen

Liebe Leserschaft,

heute berichte ich Ihnen von meiner kürzlichen Reise nach Kanada – eine Reise, die nicht nur die atemberaubende Schönheit des Landes wieder einmal offenbarte, sondern auch Einblicke in die neuesten Entwicklungen des wertvollen Metalls Silber ermöglichte. Mein Anliegen ist es, so viele Menschen wie möglich darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, in Silber anzulegen, um die eigene Kaufkraft zu erhalten. Für mich persönlich ist es von großer Bedeutung, die Investments, die ich vermittele, einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen. Nun ergab sich endlich nach einer dreijährigen Corona-Pause die Gelegenheit, meine eigenen Empfehlungen erneut vor Ort zu überprüfen und die Produkte wieder einmal selbst in Augenschein zu nehmen.

 

Mein Flug führte mich über Frankfurt nach Halifax, wo ich erst einmal mit der Zeitverschiebung von 5 Stunden zurechtkommen musste. In Halifax angekommen, fuhr ich direkt zur Sicherheitsfirma Brinks, bei der das Silber meiner Kunden und auch mein eigenes Silber eingelagert wird. Jeder meiner Kunden hat dort eine eigene verplombte Box, die zweimal im Jahr (im Juni und September) nach Voranmeldung besichtigt und auch geöffnet werden kann. Natürlich wollte ich die Gelegenheit dieses Jahr nicht verpassen. Es ist jedes Mal erstaunlich, sein eingelagertes Silber anzuschauen und nicht nur als eine Zahl auf einem Blatt Papier zu sehen.

 

Brinks Express Company

Silber besuchen Anlage überprüfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau zu diesem Zeitpunkt wurde im chinesischen Fernsehen berichtet, dass der Preis pro Unze Silber in die Höhe schnellen sollte, um weitere Vorkommen zu erschließen und Recycling sinnvoll zu betreiben. Dadurch würde das „Preisdrücken“ mit Futures (Warentermingeschäfte) und Derivaten (Finanzwetten) ein Ende finden. Während der Papierpreis für Silber aktuell bei 24 US-Dollar pro Unze liegt, wissen die Händler um die Seltenheit des Metalls und verlangen physisch bereits 35 Euro pro Unze.

 

Den Chinesen wurden in den Fernsehberichten nahegelegt, Silber zu kaufen. Selbst wenn nur 1 % der Bevölkerung diesem Aufruf folgen würde, hätte Silber 12 Millionen neue Kunden. Diese Entwicklung verspricht eine spannende Zukunft für den Silbermarkt und lässt auf steigende Preise hoffen. Als Investor in Silber fühle ich mich durch diese Neuigkeiten und Aussichten bestärkt und motiviert.

 

Nach meinem Besuch bei Brinks blieb noch Zeit, um einige Tage das Sightseeing in Halifax zu genießen. Besonders beeindruckt hat mich (als Hamburger) die Meeresbucht „Bay of Fundy“. Der Tidenhub, also der Unterschied zwischen Ebbe und Flut, beträgt hier unglaubliche 12 bis 21 Meter. Das Wasser steigt bis zu 1 Meter pro Minute an. Mit dieser Info wurde mir bewusst, wer da zu lange auf dem Meeresboden spazieren geht, muss eine gute Kondition mitbringen… 😉

 

 

Kanada ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft, von den majestätischen Rocky Mountains über die endlosen Wälder bis hin zu den malerischen Seen. Die Vielfalt der Natur ist einfach überwältigend und bietet unzählige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kajakfahren, Skifahren und vieles mehr. Wer die Natur liebt, wird in Kanada definitiv auf seine Kosten kommen.

 

Darüber hinaus hat Kanada auch kulturell einiges zu bieten. Die Städte des Landes, wie Toronto, Vancouver und Montreal, sind pulsierende Metropolen, in denen man eine lebendige Kunst- und Musikszene, exzellente Restaurants und eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen erleben kann. Kanada ist bekannt für seine Weltoffenheit, Toleranz und Gastfreundschaft, was das Reisen und Erkunden des Landes zu einer bereichernden Erfahrung macht.

 

Insgesamt möchte ich Sie ermutigen, offen für neue Möglichkeiten zu sein und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Sowohl das Reisen als auch das Investieren können uns neue Horizonte eröffnen und uns dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen. Also packen Sie Ihre Koffer, entdecken Sie die Schönheit Kanadas und sein Sie mutig, wenn es darum geht, Ihr Geld sinnvoll anzulegen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass jede Investition mit Risiken verbunden ist und eine sorgfältige Recherche und Beratung erforderlich ist. Es ist hilfreich, einen Finanzexperten oder Berater hinzuzuziehen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen, die zu den eigenen finanziellen Zielen und Bedürfnissen passt.

 

Abschließend möchte ich betonen, dass sich ein Investment in Silber aktuell lohnt. Die neuesten Entwicklungen und die steigende Nachfrage, vor allem aus China, deuten auf einen positiven Trend hin. Silber ist und bleibt ein wertvoller Rohstoff, der nicht nur seine Kaufkraft erhalten, sondern auch attraktive Renditen ermöglichen kann. Und wenn Sie die Gelegenheit haben, Kanada zu besuchen, dann kann ich Ihnen nur empfehlen, dies zu tun, denn Kanada hat so viel zu bieten. Neben der faszinierenden Natur, wie der beeindruckenden „Bay of Fundy“, gibt es zahlreiche weitere Gründe, dieses Land zu erkunden.

 

Herzliche Grüße
Sven Ode