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Archiv für die Kategorie: Geldanlage

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Warum Geld immer wieder verschwindet, Gold aber stets bleibt.

in Aktuelles, Allgemein, Geldanlage

Der Unterschied ist so gravierend wie einfach: (Papier-)Geld ist immer auf Schulden aufgebaut, Gold und Silber sind dagegen Besitz. Die Eiligen bräuchten nicht weiterlesen.

Eine gesunde Währung sollte immer so aufgebaut sein, dass sie leicht teilbar, tragbar, nicht verderben kann und knapp (oder: begrenzt verfügbar) ist. Zu Anfang der Zivilisation waren Kühe, Getreide oder Vergleichbares eine Währung. Mit dem Aufkommen von Metallen wurde es dann schnell Gold und Silber, was sich über tausende von Jahren bis heute an als Währung bewährt. Zudem sind die beiden Metalle nach wie vor sehr begehrt.

Natürlich lassen sich Papiergeldscheine schneller tauschen und sind leicht, aber sind sie knapp?

Mittlerweile hat wahrscheinlich jeder mitbekommen, dass in Zeiten von Corona Geld ohne Ende „gedruckt“ wurde. Somit bekommt man das Gefühl, es werden immer mehr Schulden.

Was resultiert schlussendlich daraus? Die Menschen verlieren das Vertrauen in die Währung alle und Produkte werden immer teurer. Gold ist ein sehr guter Gradmesser, um dies zu verdeutlichen: 2001 hat man für 100 Ecu (Eurovorläufer) 12,3 Gramm Gold bekommen. Heute bekommt man dafür noch 1,8 Gramm Gold. Das bedeutet, dass der Euro 85 % in 20 Jahren an Wert verloren hat.

Von 1871 bis 1914 waren die meisten europäischen Währungen goldgedeckt. D.h., ein Land hatte nur so viel Geld auf Papier, wie es Gold im Gegenwert hat. Wenn sich die Politik nicht einmischen würde, hätten wir somit ein stabiles Geldsystem.

Von 1700 bis 2013 gab es 330 Währungen, die nicht mehr existieren. Fast die Hälfte davon ist durch die Hyperinflation beendet worden. Niemand wollte das Geld mehr haben, weil es nichts mehr wert war. Man bekam keine Waren mehr dafür. Der niederländische Gulden war übrigens das längste gültige Zahlungsmittel in Papier – fast 200 Jahre lang hielt er sich.

Der Euro ist ebenfalls ein staatlich verordnetes Zahlungsmittel und die Fälschung unter Strafe gestellt. Aber auch der Euro ist nur auf Schulden aufgebaut. Gold wird es definitiv in 10 Jahre noch geben, ob wir dann noch den Euro haben, ist ziemlich unklar.

Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte, dem kann ich das Buch „Der große Neustart“ von Willem Middelkoop herzlichst empfehlen.

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2021/06/usb-4116951_1920.jpg 1280 1920 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2021-06-18 10:43:182021-07-20 12:34:47Warum Geld immer wieder verschwindet, Gold aber stets bleibt.

Sicherheit in den heutigen Zeiten

in Allgemein, Geldanlage

Um die heutige finanzielle Sicherheit beurteilen zu können, schauen wir erst einmal zum Vergleich in die Vergangenheit zurück.

Leider wird finanzielle Bildung in unserem Land bisher nicht in der Schule unterrichtet. Die allermeisten von uns denken, dass das, was uns von den Banken oder Bausparkassen angeboten wird, schon richtig und gut sei.
2010 war auch noch vieles richtig und gut. Es gab um die 3 % Zinsen und die Inflation lag bei 1,5 %. Somit bestand ein Wertzuwachs bei unseren angelegten Geldern. Die meisten Menschen haben dabei sogar nur die 3 % gesehen und die allgemeine Teuerung (Inflation) überhaupt nicht berücksichtigt. Versicherungsverträge haben 5 % pro Jahr an Wertzuwachs versprochen, die gesetzliche Rente war sicher, die Arbeitslosigkeit niedrig und die Welt war in Ordnung.

Wie sieht es jetzt 11 Jahre später aus?

Die heutige Situation möchten wir Ihnen anhand eines Beispiels erläutern: Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Girokonto ohne Limit, an dem Sie sich bedienen können und das Geld irgendwann zurückgeben können. Schlaraffenland? Nein, europäische Union! Staaten dürfen sich auf diese Weise Geld „leihen“. Somit wird sich viel mehr geleistet als eigentlich möglich ist und die Schulden der Länder wachsen immer weiter an. Mit den Schulden wachsen auch die Zinsen in Summe. Diese können nur reduziert werden, indem die Zinssätze herabgesetzt werden. Und da sind wir jetzt, bei 0 %!
Wenn die Zinsen um ca. 2 % steigen würden, wären vermutlich mindestens fünf Staaten der EU bankrott. Das würde auch das Ende des Euro -so wie wir ihn kennen- bedeuten.
Dadurch, dass es keine Zinsen mehr gibt, stöhnen auch die Banken und Versicherungen, die somit erheblich weniger verdienen. Das merkt man unter anderem daran, dass die Versicherungen schon seit Jahren ihre Überschussleistungen immer weiter reduzieren und die Banken jetzt schon Strafzinsen für Kontoguthaben erheben.
Jetzt könnte man sagen: „Aber bis 100.000 € ist mein Geld ja bei Insolvenz einer Bank geschützt.“ Da viele Banken aber untereinander Geschäfte machen, gäbe es vermutlich einen Dominoeffekt und es würden mehrere Banken in Schieflage geraten. Tritt dies ein, ist der Entschädigungsfonds per Gesetz von der Leistung befreit – der Schutz ist also nicht einmal das Papier wert, auf dem er steht. Sie haben zwar einen Anspruch auf das Geld auf Ihrem Girokonto, aber es gehört der Bank. Sie haben „nur“ eine Forderung gegen die Bank.
Zum Schutze der Versicherungen gibt es den § 314 VVG, der es erlaubt, die Leistungen herabzusetzen. Das gilt nicht nur für zukünftige Leistungen, sondern auch schon für bestehende!
Die gesetzliche Rente ist ein Umlageverfahren. Das heißt, Sie zahlen für die aktuellen Rentner, aber wer zahlt für Sie? Die Arbeitsbevölkerung wird kleiner und die Menschen immer älter. Auch hier wird die Kluft immer größer.
Um die Schäden durch die Coronapandemie aufzufangen, wurde sehr viel Geld „gedruckt“. Daraus resultiert letztendlich eine noch höhere Inflation. Heißt, unser Geld wird weniger wert, es verliert an Kaufkraft. Um ein Beispiel zu nennen: 1 US-Dollar aus 1971 hat heute noch eine Kaufkraft von weniger als 2 Cent. Leicht zu rechnen: eine Unze Gold hat 1971 35 US-Dollar und heute 1870 US-Dollar gekostet! Teilen Sie einfach 35/1870, dann sehen Sie das Ergebnis.
Und warum geben die Staaten nicht zu, dass die echte Inflation höher als angegeben ist? Weil Sie dann die Sozialleistungen erhöhen müssten, und das kann sich kein Staat leisten…

Fazit:

Die Lage ist ernst. Viel ernster, als die meisten denken. Aber nicht hoffnungslos! Viele Staaten kaufen Gold in erheblichem Maße. Eventuell ist wieder eine goldgedeckte Währung geplant. Das wäre für so viele von Vorteil, denn dann würden die Schuldenorgien enden.
Machen Sie es wie die Staaten und kaufen Sie Gold und Silber. Die beiden Metalle haben in den letzten 5.000 Jahren jede Krise überstanden. Natürlich gibt es auch hier einiges zu beachten. Wir erklären Ihnen gern, was das ist!

 

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2021/05/photo-1604780403125-e1cefdc0089a.jpeg 1221 1525 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2021-05-21 10:57:352021-05-21 10:57:53Sicherheit in den heutigen Zeiten

Altersvorsorge neu gedacht?

in Aktuelles, Allgemein, Geldanlage

Wenn es nach dem Millionär Friedrich Merz geht, soll der Gesetzgeber die Deutschen zur privaten, kapitalmarktorientierten Altersvorsorge verpflichten. Dadurch würde die Altersvorsorge an das Schicksal der Börsen gekoppelt werden. Bei einem Crash würden die Deutschen alles verlieren.

Friedrich Merz hat einen Führungsanspruch innerhalb der CDU. Doch seine Ansichten über die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands sind offenbar nicht sehr zeitgemäß. Am 11. Juni 2019 veröffentlichte die Zeitung „Die Zeit“ einen Gastbeitrag: „Immer noch arbeiten Millionen deutscher Beschäftigter in börsennotierten Aktiengesellschaften, deren Erfolg von Millionen ausländischer Aktionäre vereinnahmt wird. Kaum ein börsennotiertes Unternehmen in Deutschland hat noch mehrheitlich deutsche Aktionäre. Daran muss sich etwas ändern, aber daran lässt sich nur etwas ändern, wenn in Deutschland eine neue Kultur des Aktiensparens entsteht und sich daraus eine neue Teilhabe am Erfolg der Marktwirtschaft entwickelt. Ich bin, anders als früher, heute auch der Auffassung, dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge für das Alter ernsthaft prüfen sollte, in welcher Form auch immer“, führt er darin aus.

Aus diesen Ausführungen geht hervor, dass er die Bürger dazu verpflichten will, eigenständig in Aktien zu investieren. Doch der Aktienmarkt ist volatil – was passiert, wenn es an den Börsen zu einem Crash kommt? Schließlich ist es die Aufgabe des Staats, für die Altersvorsorge der Steuerzahler Sorge zu tragen. Die Bürger gehen an die Wahlurnen, um Politiker und Parteien als Repräsentanten des Volks an die Macht zu hieven – und keine börsennotierten Großkonzerne.

In einem Interview mit der „FAZ“ hatte Merz zuvor gesagt: „Es hilft, die Vorzüge des Aktiensparens anhand von einigen wenigen Zahlen zu verdeutlichen. Wer heute fünf Euro am Tag in einen Indexfonds (ETF) investiert, der die Wertentwicklung sagen wir des deutschen M-Dax nachbildet, legt 150 Euro im Monat an – eine Summe, die für viele Haushalte machbar ist. Nach zehn Jahren haben Sie 18.000 Euro eingezahlt. Daraus wären mehr als 40.000 Euro geworden.“

Fünf Euro am Tag sollen die Bürger also täglich in Aktienfonds investieren, wenn es nach Merz geht. Diese Aussage verdeutlicht, dass dem altgedienten CDU-Politiker und Ex-Black-Rock-Vertreter der Sinn für die wirtschaftlichen Realitäten der Deutschen fehlt. 

Die Altersvorsorge an die „Schwingungen“ der Börse zu koppeln, und sei es auch nur teilweise, ist mehr als nur gefährlich. Die weltweiten Börsen profitieren seit dem Jahr 2008 von der lockeren Geldpolitik der Zentralbanken – sie leben und überleben auf Pump. Doch ein Börsencrash in den USA im Jahr 2021, der sich auch auf die europäischen Börsen desaströs auswirken würde, ist mehr als nur wahrscheinlich.

Umso verwunderlicher ist die feste Überzeugung von Merz, die Altersvorsorge der Bürger an die Zukunft des internationalen Finanzmarkts zu binden.

Was Herr Merz eventuell nicht weiß, ist, dass dieses System in Schweden bereits „schief“ gegangen ist. Viele Schweden haben ihre Altersvorsorge verloren und „durften“ länger als gedacht arbeiten.

Die Lösung ist einfach, aber der Staat scheint ja nicht viel von einfach zu halten. Wenn für die Bürger Goldkonten eingerichtet würden, hätten diese eine gesicherte Altersvorsorge, die zudem noch inflationsgeschützt ist.

In Deutschland kauft nur der Staat Gold, jeden Monat ca. 2 Tonnen. Dem einzelnen Bürger dagegen wird Gold „madig“ gemacht. Wie passt das zusammen?

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2021/04/profit-1139013_1920-e1617964979994.jpg 931 1920 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2021-04-09 12:45:072021-04-09 12:45:07Altersvorsorge neu gedacht?

Gold wird immer attraktiver, auch für den Staat

in Edelmetalle, Geldanlage

Gold ist begehrt wie nie zuvor. Anfang August kletterte das Edelmetall auf ein Allzeithoch von 2.000 US-Dollar je Feinunze. Corona, wirtschaftliche und politische Sorgen, sowie die Nullzinspolitik machen es möglich.
Da war es wohl nur eine Frage der Zeit, dass der Staat sich überlegt, wie er an dem Geschäft mitverdienen kann.

Anfang des Jahres trat ein Gesetz in Kraft, wonach Verluste aus allgemeinen Anlagegeschäften nur noch bis zu einer Höhe von 10.000 pro Jahr mit entsprechenden Gewinnen verrechnet werden dürfen und nun möchte das Bundesfinanzministerium auch an die Gewinne, die durch Investitionen in Gold getätigt werden.

In einem Entwurf, der am 17. Juli vorgestellt wurde, heißt es: „Die Änderung in § 20 Absatz 1 Nummer 7 EstG erweitert den Begriff der Kapitalforderungen und erfasst zukünftig auch Erträge aus Forderungen, wenn anstatt der Rückzahlung des geleisteten Gelbetrages eine Sachleistung gewährt wird, oder eine Sachleistung gewährt werden kann.“
Somit könnten ab 2021 auch Gewinne aus „Papiergold“ steuerlich belegt werden. Dies beträfe dann XETRA-Gold, EUWAX, Gold II usw. Gerade sie sind aktuell begehrt, aufgrund ihrer einfachen Möglichkeit am Goldpreis teilzuhaben, ohne selbst Gold kaufen zu müssen.

Diese Gold-ETCs sind rein rechtlich gesehen, nichts anderes als Inhaberschuldverschreiben, also Wertpapiere. Anleger funktionieren also nicht als Eigentümer, sondern als Gläubiger und unterliegen so dem Emittentenrisiko. Doch aufgrund der steuerrechtlichen Sonderstellung konnten sich die ETCs in den letzten Jahren über enormen Zulauf erfreuen. Das könnte nun bald vorbei sein.
Anwälte empfehlen nicht lange untätig zu bleiben, denn einen Bestandsschutz für Anleger, die schon länger Anteile halten, wird es nach aktuellen Plänen nicht geben. Anleger sollten also möglichst noch in diesem Jahr ihre Anteile veräußern, um der geplanten Steuer zu umgehen.

Wer also die Vorteile von Gold nutzen möchte, sollte von ETFs und ETCs absehen und andere Möglichkeiten nutzen. Denn es gibt durchaus Alternativen zum reinen Goldkauf.
Sprechen Sie uns an.

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2020/08/gold.jpg 655 1200 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2020-08-17 14:57:522020-08-17 14:57:52Gold wird immer attraktiver, auch für den Staat

Börse in Zeiten von Corona

in Aktuelles, Geldanlage

Die Welt steckt mitten in der Corona-Krise. Die Wirtschaft ist schwer angeschlagen, aber dennoch hat der Aktienindex DAX in nur 3 Monaten rund 50 Prozent an Wert gewonnen. Auch in den USA erholen sich die Kurse. Wie geht das und vor allem, wie nachhaltig ist es?
Plötzlich war sie da, die Wirtschaftskrise und fast genauso plötzlich verschwindet sie wieder. Durch den weltweiten Ausbruch von Corona brachen die Märkte so schnell ein, wie noch nie. Der DAX verlor in gerade einmal 28 Tagen 39 Prozent seines Wertes. Dies ist der schnellste Verlust seit Anbeginn seiner 30-jährigen Geschichte.
Doch so rasant wie der Fall auch war, so zügig erholt sich die Börse wieder. Seit seinem Tiefpunkt am 18. März, hat das Börsenbarometer inzwischen schon wieder um ganze 52 Prozent zugelegt und ist damit nur noch 7 Prozent von seinem Vorkrisenstand entfernt. Dem schnellsten Verlust der Geschichte folgt damit der schnellste Aufschwung nach einem Börsencrash.
Geht da noch alles mit rechten Dingen zu? Schließlich ist die Wirtschaftskrise noch lange nicht ausgestanden. Im April sind die deutschen Exporte um 31 Prozent eingebrochen. Millionen Menschen sind in Kurzarbeit. In den USA sind die Arbeitslosenzahlen hochgeschossen wie noch nie. Wie passt das zusammen?
Grund für diesem Boom ist die Gelpolitik der Zentralbanken, sowie die Hilfspakete der Regierungen.
Die US-Notenbank FED senkte einerseits den Leitzins auf null und kaufte andererseits seit Anfang März Anleihen und Wertpapiere für mehr als 2 Billionen Dollar. Die Europäische Zentralbank stockte ihr Anleihekaufprogramm um 600 Milliarden auf 1,35 Billionen Euro auf und die Regierungen beschließen Konjunkturmaßnahmen in Billionenhöhe.
Da angesichts niedriger Zinsen weiterhin Alternativen fehlen, geben Investoren das billige Geld aus, um Aktien zu kaufen und treiben damit die Kurse in schwindelerregende Höhen.
Unternehmen haben mit Hilfe von Krediten – Geld ist ja aktuell günstig – eigene Aktien zurückgekauft, oder andere Unternehmen übernommen. All das hat aber nichts mit Wirtschaftswachstum zu tun. Im Gegenteil. Das Wirtschaftswachstum in Europa schwächt sich immer mehr ab. Fachleute sind überzeugt, dass der Markt erneut abstürzen wird und aufgrund der vielen globalen Verknüpfungen deutlich schneller als zuvor. Aber auch hier würden die Zentralbanken und Regierungen reagieren, um einen Kollaps so gut wie möglich zu verhindern.
Wer dann für diese Staatsschulden aufkommen soll, fragen wir uns lieber nicht, sondern hoffen mal, dass Ihre Kinder eine gute Bildung und einen gut bezahlten Job bekommen. Genauso wie Ihre Enkel.
Für die Gesellschaft wird jedenfalls die Kluft zwischen steigenden Aktienkursen und wachsenden Staatsschulden zur Belastungsprobe. Denn wie immer gewinnen die Reichen, für Menschen ohne Vermögenswerte wird es dagegen hart.
Will man dieses Szenario verhindern, müsste die EZB die Staatsanleihen wiederverkaufen. Das würde aber Staaten wie z. B. Italien in den Bankrott treiben. Also dürfte klar sein, auf wessen Rücken das Ganze ausgetragen wird.
Wir empfehlen daher erst einmal abzuwarten wie sich die Kurse an der Börse entwickeln. Bis dahin können Sie Ihr Geld sinnvoll in mobile Sachwerte wie Gold und Silber investieren. Kommt der Börsencrash, werden die Werte der Edelmetalle steigen und dann kann man sich immer noch überlegen, ob man an der Börse wieder einsteigen möchte.

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2020/06/borse.jpg 784 1200 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2020-06-15 10:44:562020-06-15 10:45:26Börse in Zeiten von Corona

Schweiz und Franken – ein sicherer Hafen für Ihr Geld?

in Geldanlage

Sollte man sein Geld in Schweizer Franken tauschen oder sein Geld in die sichere Schweiz bringen?

Die Schweiz hat den Status der Sicherheit spätestens 2017 mit dem automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten verloren. Das Bankgeheimnis weist die gleichen Eigenschaften auf wie ein berühmter Schweizer Käse.

Ebenso ist der Negativzins auch längst in der Schweiz angekommen. Das Geld ist weitergezogen, nach Singapur und in die Steueroase Nr. 1 die USA. In 2017 sind 67 Mrd. Dollar aus der Schweiz abgeflossen.
Was in Deutschland die Deutsche Bank und die Commerzbank sind, heißt in der Schweiz UBS und Credit Suizze. Trotz des seit Jahren andauernden Aktienbooms kommt keine dieser 4 großen Banken auf einen grünen Zweig.

Um den Franken zu stützen hat die Schweizer Nationalbank über 450 Mrd. Franken in den Euro investiert. Damit ist die Schweiz mit dem Euro und der EZB verbunden.

Um den Franken zu schwächen wurde fleißig gedruckt. Die Bilanzsumme der Schweizer Nationalbank (SNB) ist höher als alles was die Schweizer in einem Jahr erwirtschaften können. Die SNB hat so viele Aktien gekauft, dass Sie total von dem Markt der Aktien, des Euro und der EZB abhängig ist.

Machen sie es lieber wie der Internationale Währungsfonds – der hat keine Franken im Währungskorb.

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2020/01/schweizer-franken.jpg 800 1200 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2020-01-13 11:20:002020-01-13 11:20:00Schweiz und Franken – ein sicherer Hafen für Ihr Geld?

Edelmetalle als Wertpapier war gestern..

in Edelmetalle, Geldanlage
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https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2016/05/shutterstock_237230041.jpg 1860 3000 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2019-06-07 11:08:122019-10-01 17:31:03Edelmetalle als Wertpapier war gestern..

Das große Silberspiel

in Geldanlage

Beim Spiel Monopoly geht es um den Wettstreit Straßen zu kaufen, geschickter und strategischer als andere zu sein und mehr Geld zu verdienen.

Das Silberspiel wird mit gezinkten Karten oder Würfeln gespielt.
Seit ca. 8 Jahren wird der Preis eines inzwischen seltenen Edelmetalls künstlich niedrig gehalten. 60 % der Jahresfördermenge wird jedes Jahr in der Industrie für über 43.000 verschiedene Anwendungen verbraucht. Der Wert der gesamten Jahresfördermenge beträgt ca. 15 Mrd. Dollar, ein Witz.

Durch den niedrigen Preis haben gewisse Institute die Möglichkeit sich sehr günstig zu versorgen. Was Sie auch tun, sie haben den Preis ja selbst festgelegt. Soweit Teil 1. Jetzt ist der Preis so niedrig, dass es sich für einige größere Minen nicht mehr lohnt Silber zu fördern. Das sorgt noch zusätzlich dafür, dass es weniger zu kaufen gibt. Die Minen müssen aber ihre Kredite zurückzahlen, was ohne Förderung schwierig wird. Das heißt, dass Minen wegen Nichtzahlung dann an ihre Gläubiger fallen. Soweit Teil 2.

Jetzt wird zuerst die Preisreduktion eliminiert und dann zu deutlich höheren Preisen geliefert und das Fördern macht dann auch wieder Spaß.

In die Monopoly-Sprache übersetzt können Sie erst die teuren Strassen billiger kaufen, müssen nicht so viel für den Häuser- und Hotelbau bezahlen und können die Würfel so ändern, dass die anderen auf Ihre Strassen kommen und Sie kassieren.

Monopoly macht noch mehr Spaß wenn man weiß, dass man auf jeden Fall gewinnt!

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2019/05/silber.jpg 800 1200 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2019-05-16 15:51:202019-05-16 15:51:20Das große Silberspiel

Lebensversicherung und Sparbuch sind wieder „in“

in Geldanlage, Versicherung

Sparbücher, Bausparverträge, kapitalbildende Lebensversicherungen und Immobilien werden hierzulande wieder beliebter. Grund sind die wirtschaftliche Lage und die politischen Risiken, so eine Studie im Auftrag der Gothaer Asset Management.

Jetzt liegt das Sparbuch mit 49 % in der Beliebtheitsskala an erster Stelle (2018 nur 39 %). Bausparverträge sind fast genauso beliebt, kapitalbildende Lebensversicherungen steigen von 25 % (2018) auf 29 %.

Sicherheit ist mit 57 % das wichtigste Kriterium.

Diese Geldanlage erfüllen den „Sicherheitsaspekt“ auf eine ganz besondere Weise.  Menschen die diese Produkte haben oder auf diese Produkte bauen, haben auf jeden Fall die Sicherheit, das ihr sauer verdientes Geld weniger wert ist und das jedes Jahr. Denn einen wichtigen Aspekt vergessen Sie bei der Aussage – die Inflation.

Laut dem sog. „Statistischen Warenkorb“ ist die Inflation bei ca. 2 %. Man kann die Inflation einfach berechnen – das durchschnittliche Geldmengenwachstum abzüglich der Wirtschaftsleistung. Dann sind wir nicht bei 2 %, sondern bei 5 % Inflation.

Daher sind wir der Meinung Sparbücher heißen Sparbücher weil man sie sich „sparen“ sollte. Ich brauche ca. 5 % Rendite, damit mein Geld nicht weniger wert wird!

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2017/12/sparschwein.jpg 800 1200 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2019-05-13 13:22:582019-05-13 13:22:58Lebensversicherung und Sparbuch sind wieder „in“

Gold und Silber aus ProContra 02/19

in Geldanlage

Gold und Silber hat die Tendenz seitwärts, so die Profis.

Gold ging im März kurzfristig über 1300 $ pro Unze, fiel dann aber auf 1292 $ zurück. Silber schloss bei 15,06 $ pro Unze und hat damit im März 0,5 % verloren.

Gold bewegt sich aktuell seitwärts, aber mit relativ vielen Schwankungen. Der jüngste FED Entscheidung die Zinsen nicht weiter steigen zu lassen, sorgt dafür, dass Anleihen wieder in Betracht gezogen werden. Andererseits gehen von der Konjunktur vermehrt abwartende bis negative Signale aus, das könnte wieder dafür sorgen, das der Goldpreis steigt, so Martin Siegel von der Stabilitas GmbH.

Was sagt uns das jetzt konkret? Gar nichts. Niemand legt sich fest. Wenn Sie Gold kaufen sind Sie Spekulant und es kann in beide Richtungen gehen.

Wir empfehlen ebenfalls Gold, aber als Handelsgut, denn nur der Händler verdient immer, auch in einem Markt der seitwärts geht.

Silber empfehlen wir ebenfalls, allerdings zum Direktkauf mit Lagerort Kanada (keine Mehrwertsteuer) da Silber immer seltener wird und sich negative Marktspekulationen nicht ewig halten können. Gold ist im langfristigen Durchschnitt 15 mal so viel wert wie Silber.

Teilen Sie mal 1292 $ (Goldkurs) durch 15,06 $ (Silberkurs) und staunen.

Wer mit Gold regelmäßig Geld verdienen und mit Silber in Kanada „spekulieren“ möchte kann uns gern fragen.

https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2019/05/gold_silber.jpg 800 1200 FAIRMASTER konzept https://fairmaster-konzept.com/wp-content/uploads/2015/05/FAIRMASTER-Logo.png FAIRMASTER konzept2019-05-10 10:46:202019-05-10 10:46:20Gold und Silber aus ProContra 02/19
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